Tagesgeld Vergleichsrechner

Tagesgeld ist nicht gleich Tagesgeld. Da sich die Zinsen und Konditionen der Anbieter oft stark unterscheiden, ist es wichtig, die verschiedenen Angebote vor dem Kontoabschluss genau unter die Lupe zu nehmen. Dabei hilft der kostenlose Tagesgeld Vergleich von FAD24: Hier können sich Sparer nicht nur über die Zinsen der Tagesgeldbanken informieren. Auch weitere Konditionen wie die Häufigkeit der Zinsausschüttung, Zinsgarantien, Mindest- und Maximalanlagebeträge, Einlagensicherung oder die Möglichkeiten zum Kontozugriff werden übersichtlich aufgelistet. Anleger können sich außerdem informieren, ob sich die Angebote ausschließlich an Neukunden oder auch an Bestandskunden richten.

 

Tagesgeld Vergleichsrechner: beliebtestes Finanzprodukt

Tagesgeld gehört zu den beliebtesten Finanzprodukten der Deutschen. Kein Wunder, denn diese Art der Geldanlage ist nicht nur sehr sicher sondern auch flexibel und unkompliziert. Beim Tagesgeld gelten keinerlei Vertragslaufzeiten. Das bedeutet, dass Bankkunden täglich und in voller Höhe auf ihre Einlagen zugreifen können. Darüber hinaus bieten viele Banken verhältnismäßig hohe Zinsen – was das Tagesgeld nicht nur für sicherheitsorientierte Sparer zu einem besonders attraktiven Anlagemodell macht. Ein weiterer Pluspunkt: Sowohl die Eröffnung als auch die Kontoführung sind beim Tagesgeld kostenlos.

Bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos muss ein Referenzkonto angegeben werden, bei dem es sich in der Regel um das eigene Girokonto handelt. Nur vom Referenzkonto können Geldsummen auf das Tagesgeldkonto transferiert werden. Auch wenn Geld abgezogen werden soll, kann der gewünschte Betrag nur auf das Referenzkonto gebucht werden – Überweisungen sind nicht möglich. Auf diese Weise ist das Tagesgeld vor unrechtmäßigen Abbuchungen durch Dritte geschützt.

Der Zinssatz aufs Tagesgeld ist variabel und kann von den Banken täglich neu angepasst werden. Da für Tagesgeldkonten jedoch keinerlei Kosten anfallen, können Sparer im Falle einer Zinssenkung auf ein höher verzinstes Produkt zurückgreifen. In diesem Fall spricht man vom „Tagesgeld Hopping“ – eine Form der Geldanlage, bei der Anleger mehrere Tagesgeldkonten parallel führen und ihre Ersparnisse stets auf das Konto mit den höchsten Zinsen umschichten.

Anhand des gewünschten Anlagebetrages und der geplanten Anlagedauer kann auf Wunsch auch der Gesamtertrag berechnet werden. Jedes Tagesgeld Angebot verfügt darüber hinaus über eine individuelle Kontonote. Diese setzt sich zu 60 Prozent aus den Produktkonditionen, zu 15 Prozent aus den Serviceleistungen der Bank (Hotline, Bearbeitungszeiten und Rückrufservice) und zu 25 Prozent aus den Kundenmeinungen zusammen. Für weitere Informationen über das Produkt können Sparer auch die aufgelisteten Testberichte oder die Bewertungen der Kunden lesen.

Warum Tagesgeld abschließen?
Insbesondere in Zeiten niedriger Zinsen fragen sich viele Sparer, ob es sich noch lohnt, Tagesgeld abzuschließen. Diese Frage kann mit einem klaren ja beantwortet werden – denn auch wenn sich keine hohen Renditen erwirtschaften lassen, bietet Tagesgeld viele Vorteile: Zum einen ist es wichtig, jederzeit ein finanzielles Polster zur Verfügung zu haben. Finanzexperten raten zu einem Betrag in Höhe von zwei bis drei Nettogehältern.

Diese Summe ist nötig, um auch kurzfristig auf finanzielle Engpässe reagieren zu können. Wenn beispielsweise das Auto streikt oder die Waschmaschine kaputt geht, laufen Bankkunden nicht Gefahr, in den teuren Dispokredit abzurutschen und sich dauerhaft zu verschulden. Auf Tagesgeld kann im Notfall jederzeit zugegriffen werden – was bei anderen Anlageformen nicht möglich ist.

Nach wie vor verwahren viele Deutsche ihr finanzielles Polster auf dem Girokonto. Davon ist jedoch abzuraten: Zum einen, weil Girokonten in der Regel nicht oder nur gering verzinst sind. Das bedeutet, dass nicht nur keine Rendite erzielt sondern die Ersparnisse auch durch die Inflation schleichend vernichtet werden. Zum anderen, weil es deutlich schwieriger ist, mit einem regulären Bankkonto diszipliniert zu sparen. Da der Kontoinhaber direkte Überweisungen oder Kartenzahlungen vornehmen kann, ist die Gefahr groß, dass die Ersparnisse dem nächsten Einkaufsbummel zum Opfer fallen.

Beim Tagesgeld gilt dagegen das Prinzip: Aus den Augen, aus dem Sinn. Die Hemmschwelle, die Ersparnisse zu opfern, ist deutlich größer – denn vom Tagesgeldkonto können nur Überweisungen auf das Referenzkonto vorgenommen werden.

Wie sicher ist Tagesgeld?
Neben den Tagesgeldzinsen und Konditionen sollten Verbraucher beim Vergleich der Tagesgeldbanken auch die Einlagensicherung beachten, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt! Darunter fallen alle gesetzlichen und freiwilligen Maßnahmen, welche die Kundeneinlagen im Falle einer Insolvenz absichern. Tagesgeld ist eine besonders sichere Form der Kapitalanlage, da die Ersparnisse durch verschiedene Einlagensicherungsmechanismen auch im Falle einer Bankenpleite garantiert abgesichert sind.

Europäische Einlagensicherung !?
Tagesgeld ist innerhalb der Europäischen Union bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Kunde garantiert abgesichert. Dafür sorgt der Deposit Guarantee Schemes (DGS), aus dem Verbraucher im Falle einer Bankenpleite entschädigt werden. Die Bankenunion sieht vor, dass den Sparern innerhalb von 20 Tagen der Zugriff auf ihre gesamten Einlagen ermöglicht werden muss. Bis zum Jahr 2019 soll diese Frist auf 15 Tage und bis 2024 auf sieben Tage herabgesetzt werden. Seit einigen Jahren drängen immer mehr Tagesgeldbanken aus anderen EU-Ländern wie Holland, Frankreich, Italien oder Großbritannien auf den deutschen Tagesgeldmarkt. Hierbei handelt es sich meist um Direktbanken, die mit attraktiven Tagesgeldzinsen und guten Konditionen um die Gunst der Anleger werben. In finanziell schwierigen Zeiten sorgen sich Sparer allerdings oft um die Sicherheit ihrer Anlagen im Ausland. Jedoch tritt die gesetzliche Einlagensicherung im Falle einer Insolvenz auch für das Tagesgeld deutscher Anleger uneingeschränkt in Kraft.

Deutsche Einlagensicherung
Sollten die Einlagen die 100.000 Euro-Grenze übersteigen, greift abhängig vom Kreditinstitut die zweite Stufe der Einlagensicherung. Hierfür haben über 170 Geschäftsbanken des Bundesverbandes deutscher Banken den Einlagensicherungsfonds gegründet. Bis zu einer Höhe von 30 Prozent ihres Eigenkapitals garantiert dieser den Schutz der Einlagen bei den beteiligten Kreditinstituten. Die größeren Banken sichern somit auch Tagesgeld und andere Anlagen in Milliardenhöhe ab. Neue Mitgliedsbanken haften bis zu drei Jahre nach ihrem Beitritt allerdings für lediglich 250.000 Euro pro Person. Auch innerhalb einer Bankengruppe bestehen meist gegenseitige Haftungsregelungen. Diese greifen beispielsweise zwischen Mutter- und Tochtergesellschaften (Patronatserklärungen). Weiterhin sichern sich die Gruppe der Genossenschaftsbanken oder die Sparkassengruppe gegenseitig durch eine sogenannte Institutssicherung ab. Diese Haftungsregelungen können rechtlich verbindlich oder auf freiwilliger Basis beschlossen werden. Ihr Ziel ist dabei nicht nur die Einlagensicherung von Tagesgeld und anderen Kapitalanlagen sondern auch der Fortbestand des Kreditinstituts.