Versicherungen

Hypotheken für Senioren sind oft günstiger als Miete

Langfristige Finanzierungen und genügend Eigenkapital reduzieren dabei das Risiko. Viele Senioren scheuen sich jedoch davor eine Immobilie mit Darlehen zu finanzieren. Dabei zahlen Senioren, die über entsprechendes Eigenkapital verfügen, meist Monatsraten die weit unter der bisherigen Kaltmiete liegen - und Mieterhöhungen sind zukünftig ausgeschlossen!

Wer sich im Alter von 30 oder 40 Jahren zur Immobilienfinanzierung entschließt, hat oftmals noch nicht genügend Eigenkapital. Folglich fließt ein respektabler Teil der monatlichen Einnahmen in die Tilgung des Baudarlehens, sodass nebenher kaum oder nur sehr wenig Vermögen aufgebaut werden kann. Viele Bauherren streben daher an, spätestens bis zum Rentenbeginn schuldenfrei zu sein, um das Ziel „im Rentenalter mietfrei wohnen“ zu erreichen.

Senioren Hypotheken beschaffen -problematisch?

Viele ältere Mieter verfügen über Guthaben
Ganz anders sieht die Situation im Alter ab 55-65 Jahren aus. Wer mit 55 oder 60 Jahren noch mic ht Besitzer einer Immobilie ist, hat stattdessen oft sehr viel Eigenkapital angespart – meist über Lebensversicherungen oder Wertpapierdepots. Wird eine Police ausgezahlt oder die Aktien bzw. Anleihen verkauft, verfügt dieser Personenkreis oft über eine stattliche Summe an Barvermögen.

Immobilienerwerb ist erschwinglich durch Niedrigzinsen
In der aktuellen Niedrigzinsphase kann es sich auf jeden Fall lohnen, diesen Betrag oder zumindest einen Teil davon in den Erwerb des Alterswohnsitzes zu stecken. Denn so lassen sich die Kosten für das Wohnen im Vergleich zur Kaltmiete meist drastisch verringern, wie Ihnen folgendes Beispiel zeigt: Ein Ehepaar, das kurz vor der Rente steht, zahlt für Ihre 100 QuadratmeterWohnung momentan 800 Euro Kaltmiete. Nach Auszahlung Ihrer Lebensversicherung in Höhe von 125.000 Euro entscheiden sich beide zum Kauf einer höherwertigen Wohnung mit 80 Quadratmetern zum Preis von 250.000 Euro.

Wohnkosten nahezu halbieren
Die Rechnung des Ehepaars sieht nun so aus: Die Eheleute setzen 50 Prozent des Kaufpreises an Eigenkapital ein und müssen noch 125.000 Euro Darlehen aufnehmen. Der monatliche Aufwand bei einer Darlehenslaufzeit von 30 Jahren entspricht 425 Euro, sodass sich die Wohnkosten gegenüber der aktuellen Kaltmiete fast halbiert haben.

Mieter mit Auszahlplan profitieren kurzfristig
Hätte das Ehepaar den gleichen Betrag in einen Auszahlplan investiert, würden 30 Jahre lang monatlich 475 Euro nach Steuern ausgezahlt, um damit die eigene Miete zu reduzieren. Damit profitieren Mieter mit Auszahlplan ab Beginn der Rentenzeit; langfristig profitieren aber die Eigentümer, denn die Miete wird im Laufe der Jahre deutlich durch Mieterhöhungen ansteigen, die Kreditzinsen bei unserem Beispiel bleiben jedoch gleich und erhöhen sich nicht. Damit kommt jede Rentenerhöhung der kommenden Jahre den Senioren direkt und vollständig zugute, da diese nicht für steigende Miete aufgewendet werden mü0ssen.

Die Banken spielen meist mit
Auch die Kreditinstitute sehen in einer solchen Finanzierung ein gutes Geschäft, denn sie haben zu Beginn lediglich 125.000 Euro „im Risiko“, erhalten im Ernstfall jedoch Zugriff auf eine doppelt so wertvolle Immobilie. Stirbt einer der Schuldner vor Ende der Darlehenslaufzeit, kann das Kreditinstitut sicher sein, dass der verbleibende Kreditschuldner die monatlichen Darlehensraten tragen kann. Sollte das nicht der Fall sein, bekommt die Bank den verbleibenden Betrag durch den Verkauf der Immobilie problemlos zurück. Daher sind Bauffinanzierungen für Senioren auch ein risikoloses Geschäft, sofern der Anteil des Eigenkapitals ausreichend hoch ist.

Wir sind Baufinanzierungsmakler und arbeiten seit 1981 mit über 300 Banken, Bausparkassen und Kreditinstituten zusammen. Eines unserer Spezialbereiche ist die Finanzierung für Senioren. Rufen Sie uns an und vereinbaren einen persönlichen Beratungstermin mit uns. Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen.

Hypotheken für Senioren sind oft günstiger als Miete