Versicherungen

Versorgung für Soldaten bei Dienstunfähigkeit

Als Zeit- oder Berufssoldat haben Sie ein hohes Risiko aus gesundheitlichen Gründen dienstunfähig zu werden. Ein Soldat ist dienstunfähig, wenn er infolge einer oder mehrerer Gesundheitsstörungen seine Dienstpflichten dauerhaft nicht mehr erfüllen kann. Soldaten auf Zeit werden bei Dienstunfähigkeit entlassen und in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Berufssoldaten werden bei Dienstunfähigkeit mit erheblich geringeren Versorgungsbezügen vorzeitig in den Ruhestand versetzt. Unser Versicherungskonzept Dienstunfähigkeit Soldaten hilft Ihnen.

Versicherungskonzept Soldaten Dienstunfähigkeit

Leider deckt das Soldatenversorgungsgesetz nicht alle finanziellen Folgen eines eingetretenen Gesundheitsschadens hinreichend ab, den der Soldat erleiden könnte – sei es durch Krankheit oder Unfall, im Dienst oder in der Freizeit, im In- oder Ausland. Beachten Sie auch, dass eine reine Berufsunfähigkeitsversicherung in aller Regel nicht bei einer Schädigung, die sich ein Soldat im Dienst zugezogen hat, eintritt.

Soldat auf Zeit

Sollten Sie als Zeitsoldat dienstunfähig werden, werden Sie entlassen und in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Dann wird überprüft, ob Sie alle rechtlichen Voraussetzungen, insbesondere die Wartezeit von fünf Jahren, der Erwerbsminderungsrente erfüllt haben und inwieweit bei Ihnen eine Erwerbsminderung vorliegt.

Erwerbsminderung/Berufsunfähigkeit:
In der gesetzlichen Rentenversicherung wird nicht mehr zwischen Berufs- oder Erwerbsun-fähigkeit unterschieden. An deren Stelle ist die Erwerbsminderung getreten. Unabhängig von der beruflichen Ausbildung wird die Arbeitsfähigkeit nur noch nach dem Grad der Möglichkeit gemessen, ob Sie überhaupt noch irgendeiner Erwerbstätigkeit nachgehen können. Ausnahme: Für diejenigen, die vor 1961 geboren sind, gibt es noch eine um 25 Prozent gekürzte Erwerbsminderungsrente wegen Berufsunfähigkeit.

  • Eine teilweise Erwerbsminderung liegt vor, wenn Sie nur noch zwischen drei bis sechs Stunden täglich arbeitsfähig sind.
  • Die vollständige Erwerbsminderung liegt vor, wenn Sie weniger als drei Stunden täglich arbeiten können.

Als Zeitsoldat sollten Sie auf jeden Fall vorbereitet sein und sich zusätzlich absichern. Wir haben hierfür die perfekten Angebote und Konzepte, die genau auf Sie zugeschnitten sind.

Soldaten VorsorgeCheck

Berufssoldaten

Im Normalfall scheiden Sie mit Erreichen der besonderen Altersgrenze aus dem aktiven Dienst aus und erhalten ein Ruhegehalt. Bei einer eintretenden Dienstunfähigkeit werden Sie mit erheblich geringeren Versorgungsbezügen vorzeitig in den Ruhestand versetzt.

Versorgungsabschlag: Werden Sie wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt, vermindert sich Ihr Ruhegehalt für jedes vorzeitige Ruhestandsjahr um 3,6 Prozent. Die Minderung des Ruhegehaltes darf 10,8 Prozent nicht übersteigen. Wurde die Dienstunfähigkeit durch eine Wehrdienstbeschädigung oder einen Dienstunfall verursacht, wird das Ruhegehalt ohne Versorgungsabschlag gezahlt.

Versorgungslücke: Da Ihnen bei Dienstunfähigkeit noch zusätzlich bis 10,8 Prozent vom Ruhegehalt abgezogen werden, entsteht eine erhebliche Versorgungslücke, die Sie schließen müssen.

Freiwillig Wehrdienstleistende und Reservisten

Für die Dauer ihres Wehrdienstes unterliegen freiwillig Wehrdienstleistende und Reservisten der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung. Die während dieses Wehrdienstes vorgeschriebenen Beiträge werden vom Bund unmittelbar an den Versicherungsträger gezahlt. Der Anspruch auf ein Entlassungsgeld entsteht nach erfolgreicher Absolvierung der sechsmonatigen Probezeit. Die Höhe ist abhängig von der geleisteten Dienstzeit. Bestehende freiwillige Kranken- oder Krankenpflichtversicherungen werden während des Wehrdienstes grundsätzlich durch den Bund aufrechterhalten. Weitere Leistungen können – soweit im Einzelfall zutreffend – sein: Arbeitslosenversicherung, zusätzliche Alters- und Hinterbliebenenversorgung, Arbeitsplatzschutz, Unterhaltssicherung, Familienlastenausgleich.

Schadenausgleich / Ausfallbürgschaft BMVg §3b SVG
Den allgemeinen Bedingungen Deutscher Lebensversicherungsverträge liegt eine Kriegsklausel zugrunde, die eine Leistung bei Teilnahme an einem aktiven Kriegsrisiko ausschließt. In den Fällen, in dem ein Versicherer seine Leistung aufgrund der Kriegsklausel ablehnt, besteht ein gesetzlicher Anspruch auf Schadenausgleich in angemessenem Umfang nach § 63b des Soldatenversorgungsgesetzes. Näheres regelt der § 63b SVG.

Ihr persönlicher FAD24 Berater ist immer für Sie da. Sie möchten sich als Soldat ausreichend gegen Dienstunfähigkeit absichern, haben noch offene Fragen oder brauchen weitere Informationen? Wir beraten Sie gerne persönlich! Wenden Sie sich einfach an einen unserer kompetenten Berater in unserem Kerpener Büro.

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