Versicherungen

Anwartschaftsversicherung für Soldaten unverzichtbar

Während der aktiven Dienstzeit haben Freiwillig Wehrdienstleistende sowie Zeit- und Berufssoldaten Anspruch auf die unentgeltliche truppenärztliche Heilversorgung. Das ist sicherlich einer der Gründe, weshalb sich die Soldaten in  dieser Zeit nicht mit dem Thema „Anwartschaft“ beschäftigen. Aus der Fürsorgeverpflichtung gegenüber den jungen Soldaten, müssten die Vorgesetzten bereits während der Grundausbildung für eine fachmännische Unterrichtung sorgen, was jedoch überwiegend nicht passiert.

Der Dienstherr empfiehlt ... Es ist dringend anzuraten, bereits von Beginn der Dienstzeit an, eine Anwartschaftsversicherung abzuschließen!

Was bedeutet Anwartschaftsversicherung?
Die Anwartschaft stellt das Recht auf Inkrafttreten bzw. auch auf Wiederaufleben einer Krankenversicherung dar. Sie dient damit der Wahrung von Rechten in Zeiten, in denen der Versicherte die Leistungen aus seiner Krankenversicherung nicht in Anspruch nimmt.

Hierzu zählen vorübergehende anderweitige gesetzliche Ansprüche, wie beispielsweise die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung von Soldaten. Zu Beginn der Leistungspflicht wird der Versicherte dann so behandelt, als hätte sein Krankenversicherungsschutz die ganze Zeit hindurch bestanden.

Die eigentliche Anwartschaftsversicherung ist eine spezielle Tarifgestaltung, die bewirken soll, dass bereits heute ein bestimmter Versicherungsschutz zu einem späteren Zeitpunkt (also nach Dienstzeitende) zugesagt wird, auch wenn sich bis zu diesem Zeitpunkt, der Gesundheitszustand des Versicherten verschlechtert.

Die Anwartschaftsversicherung stellt sicher, dass während der Zeit der Anwartschaft aufgetretene Krankheiten in den Versicherungsschutz einbezogen werden (kleine Anwartschaft), und dass die Berechnung des Beitrags nach dem ursprünglichen Eintrittsalter geschieht (große Anwartschaft).

Der Dienstherr empfiehlt in seinem G1-Hinweis „…Es ist daher dringend anzuraten, bereits von Beginn der Dienstzeit an, eine Anwartschaftsversicherung abzuschließen!” Auch die Gesundheitsreformen vergangener Jahre haben an dieser Empfehlung nichts verändert. Die „Anwartschaft“ gehört – neben der Pflegepflichtversicherung - nach wie vor zu den wichtigsten Versicherungen für Zeit- und Berufssoldaten.

Freiwillig Wehrdienstleistende (FWDL), Zeitsoldaten (SaZ) und Reservisten können nach einem Einsatzunfall Berufssoldat werden (Einsatzweiterverwendungsgesetz) und benötigen daher dringend eine Anwartschaftsversicherung.

Unterschiede große und kleine Anwartschaft

Kleine Anwartschaft:

  • Sicherung des Gesundheitsstatus bei Abschluss der Anwartschaft zum Abschluss einer bedarfsgerechten Krankenversicherung nach Dienstzeitende
  • die erneute Gesundheitsprüfung entfällt
  • Risikozuschläge bzw. Leistungsausschlüsse werden nicht erhoben bzw. vereinbart. Ausnahme: aufgrund des Gesundheitszustand war dies bereits vor Beginn der Anwartschaft notwendig
  • Wartezeiten werden angerechnet

Große Anwartschaft:

  • Zusätzlich zur kleinen Anwartschaft kommt die Festschreibung des Eintrittsalters hinzu, um sich für später besonders günstige Beiträge zu sichern!

Anwartschaftsversicherung gegen Gesundheitsreform

An manchen Standorten werden die Kameradinnen und Kameraden mit Aussagen „beruhigt“ wie beispielsweise :

  • „Du brauchst doch keine Anwartschaftsversicherung mehr“ oder
  • „Mit der Gesundheitsreform bist du doch bestens abgesichert“.  

Viele Kameraden verlassen sich auf diese Aussagen der Vorgesetzten und unternehmen nichts mehr. Dass Ihnen dabei wesentliche Vorteile entgehen, ist jedoch zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr gut zu machen!

Ausscheidende Soldaten unterliegen der  Krankenversicherungspflicht!
Beihilfeberechtigte mit einer privaten, die Beihilfe ergänzenden Restkostenversicherung sind nicht verpflichtet, in die Gesetzliche Krankenkasse (GKV) zu wechseln. Das gilt für Zeitsoldaten während der Übergangsgebührnisse, sofern sie nicht ein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis eingehen, und für Berufssoldaten. Diese sind nach ihrer aktiven Dienstzeit lebenslang beihilfeberechtigt.

Basistarif der PKV = Heilbehandlung auf GKV-Niveau
Ab 2009 haben bisher nicht krankenversicherte Soldaten, die der PKV zuzurechnen sind, ein Zugangsrecht zum so genannten Basistarif. Die Privaten Krankenversicherer (PKV) unterliegen dem so genannten Kontrahierungszwang – was nichts anderes aös "Aufnahmepflicht" bedeutet. In diesem Tarif hat die Gesundheitsprüfung keine Auswirkung, denn Risikozuschläge und Leistungsausschlüsse gibt es nicht.

Aber, Der Basistarif ist ein gesetzlich definierter Tarif, der nach Art, Umfang und Höhe mit den Leistungen der Gesetzlichen Krankenkasse vergleichbar ist. Der für die Private Krankenversicherung typische höherwertige Versicherungsschutz besteht im Basistarif nicht.

Um nach Dienstzeitende in den Genuss einer „echten“, die Beihilfe ergänzenden Restkostenversicherung als „Privatpatient“ zu kommen, ist der Abschluss einer Anwartschaftsversicherung nach wie vor der sinnvollste Weg.

Einsatzmöglichkeiten der Anwartschaftsversicherung

Beihilfe bedeutet zu 70 % Privatpatient
Die Beihilfe hält i.d.R. Leistungen bereit, die mit denen der PKV vergleichbar sind, daher kann man in diesem Zusammenhang von einer höherwertigen Versorgung gegenüber der GKV sprechen. Diese Versorgung erfolgt jedoch nur zu 70 Prozent, was einen ergänzenden Versicherungsschutz unbedingt notwendig macht. Nur zusammen mit einem maßgeschneiderten Restkostenversicherung der PKV erhält der Beihilfeempfänger auch die Leistungen eines Privatversicherten.

Der Privatpatientenstatus sichert das höchstmögliche Behandlungsniveau. In aller Regel ohne Ausschlüsse, wie sie die gesetzliche Krankenversicherung oder der spätere Basistarif der privaten Krankenversicherungen vorsieht.

Die Leistungen der privaten Krankenversicherung (PKV)

  • Freie Arztwahl - keine Behandlung durch Vertragsärzte und Zahnärzte der Kasse.
  • Freie Krankenhauswahl – bei der GKV ist die Wahl des Krankenhauses eingeschränkt. Der Arzt weist in eins der zwei nächstgelegenen Krankenhäuser ein, auch wenn es dort keine Spezialisten füt Ihre Erkrankung gibt.
  • Leistungen werden vertraglich bindend festgelegt (z. B. Chefarzt-Behandlung, Einbettzimmer, Zahnersatz, Brillen, Heilpraktiker usw).
  • Beitragsrückerstattung bei Nichtinanspruchnahme von Leistungen möglich.
  • Weltweiter Krankenschutz - In der GKV erfolgt nach Krankenbehandlung im Ausland keine Übernahme der Rücktransportkosten.
  • Da in der PKV andere Kalkulationsgrundlagen als in der GKV gelten, bedeutet gerade das für junge Soldaten eine günstigere Möglichkeit, sich privat zu versichern. In der Regel ist der GKV-Beitrag, da er nach Bruttoeinkommen und aktuellen GKV-Beitragssatz kalkuliert wird, höher als der in der PKV, wenn man sich rechtzeitig für den Eintritt in die PKV entschließt.
  • Die Gesetzliche Krankenkasse kennt nur einen 100%igen Versicherungsschutz, die PKV hingegen kann die Restkosten in Ergänzung zur Beihilfe absichern. Infolgedessen wird auch nur ein 30%iger Beitrag für einen qualitativ hochwertigen Versicherungsschutz erhoben.

Zwei Systeme der Pflegepflichtversicherung - erhebliche Beitragsunterschiede

Die Pflicht zur Pflegeversicherung stellt gerade junge Zeitsoldaten vor die Frage, in welchem der beiden möglichen Systems sie sich versichern sollen. Mit der Ernennung zum Zeitsoldaten stehen nämlich die soziale oder die private Pflegepflichtversicherung zur Auswahl.

Obwohl die Leistungen in beiden Systemen gesetzlich vorgeschrieben und damit gleich sind, ist der Beitragsunterschied in vielen Fällen erheblich. Träger der sozialen Pflegepflichtversicherung ist die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Hier wird der Beitrag nach dem Einkommen kalkuliert.

Ein 27-jähriger Oberfeldwebel ohne Kinder (A7) mit rund 2.100 Euro Gehalt einschließlich Zulagen zahlt monatlich 26,78 Euro in der GKV.

Ein Soldat, der sich der privaten Pflegepflichtversicherung angeschlossen hat, zahlt wesentlich weniger bei gleichem Einkommen. Da der Träger, die PKV, ausschließlich nach dem Eintrittsalter kalkuliert, ergibt sich gerade für junge Soldaten ein hohes Sparpotential.

Der gleiche Oberfeldwebel (wie oben) zahlt als privat Pflegepflichtversicherter monatlich nur 9,11 Euro. Das ist ein Beitragsunterschied von 212,04 Euro jährlich.

Pflegeversicherung folgt Krankenversicherung
Das Sozialgesetzbuch XI gibt Auskunft darüber, dass sich Nicht- oder gesetzlich Krankenversicherte bei der sozialen Pflegepflichtversicherung zu versichern haben. Privat krankenversicherte SaZ und Berufssoldaten versichern sich in der privaten Pflegepflichtversicherung. Als privater Krankenversicherungsschutz gilt in diesem Zusammenhang schon eine Anwartschaftsversicherung bei einem privaten Krankenversicherer. Und zwar unabhängig davon, ob die große oder kleine Anwartschaftsversicherung gewählt wurde.

Dienstzeitende – und nun?
während der Dienstzeit, aber spätestens bei Dienstzeitende, ergeben sich verschiedenste Szenarien der beruflichen Lebensplanung. Auch in Anbetracht der Erwartung an die Qualität der zukünftigen Gesundheitsbehandlung hier einige Beispiele:

Zeitsoldat – Arbeitsplatz nach der Bundeswehr

Auch wenn bereits feststeht, dass sofort nach Dienstzeitende ein Arbeitsplatz und damit auch die „automatische“ Pflichtversicherung in der Gesetzlichen Krankenkasse greift, empfehlen wir die Anwartschaftsversicherung.

Mit der Anwartschaftsversicherung ergibt sich für die Versicherten die Möglichkeit, GKV ergänzende Zusatzversicherungstarife ohne Gesundheitsprüfung zu erhalten. Damit wird quasi der Privatpatientenstatus im stationären und zahnärztlichen Bereich gesichert.

Liegt das Einkommen unterhalb der Versicherungspflichtgrenze besteht GKV-Pflicht, liegt es oberhalb der Versicherungspflichtgrenze ist die PKV möglich!

Zeitsoldat – ohne Arbeitsplatz nach der Bundeswehr

Während der Zeit der Übergangsgebührnisse besteht ein Beihilfeanspruch in Höhe von 70 Prozent. Die restlichen 30 Prozent sollten durch eine Restkostenversicherung abgedeckt werden. Wird beispielsweise auf die Restkostenversicherung verzichtet und es folgt eine Versicherung in der GKV, verschenkt der ehemalige Soldat einen Teil seines Beihilfeanspruchs. Der rechtzeitigr Abschluss einer Anwartschaftsversicherung ist daher sehr wichtig, damit diese zum Dienstzeitende in eine Restkostenversicherung umgewandelt werden kann. Denn wenn erst gesundheitliche Beschwerden vorhanden sind, kann unetr Umständen keine Restkostenversicherung mehr abgeschlossen werden.

Zeitsoldat mit Ambitionen zum Berufssoldaten

Auf eine große Anwartschaft sollte nicht verzichtet werden. Nur mit einer Restkostenversicherung kann die Beihilfe optimal, im Status eines Privatpatienten, ergänzt werden. Alternativ käme nur die Absicherung im Basistarif der PKV in Betracht, der im Wesentlichen den Leistungskatalog der GKV vorsieht.

Beamtenlaufbahn

Beamte erhalten, wie Versorgungsempfänger, Beihilfe und sind damit zu einem prozentualen Anteil schon im Privatpatientenstatus. Wichtig ist es, darauf zu achten, sich diesen Status durch eine adäquate Restkostenversicherung zu erhalten, was nur über den rechtzeitigen Abschluss einer Anwartschaftsversicherung möglich ist, da ansonsten das jeweilige PKV-Unternehmen die Annahme des Antrages zu einer Restkostenversicherung ablehnen kann oder mit Risikozuschlägen belegt.

Selbstständigkeit

Selbstständige Personen sind in der Regel der PKV zuzuordnen. Sollten diese Personen jedoch vor ihrer Bundeswehrzeit Mitglied der GKV gewesen sein, sind sie zunächst einmal verpflichtet, GKV-Mitglied zu werden. Jederzeit besteht jedoch die Möglichkeit, in die PKV zu wechseln. Dies jedoch nur mit einer Prüfung des Gesundheitszustandes und dadurch möglichen Risikozuschlägen, Ablehnungen und Wartezeiten. Auch hier kann mit einer Anwartschaft entgegengewirkt werden. Der Versicherungsschutz bezieht sich dann auf 100 Prozent, auch wenn die Anwartschaft vorher nur über 30 Prozent Restkostenversicherungsschutz bestanden hat.

Studium

Studenten sind grundsätzlich versicherungspflichtig, haben jedoch die Möglichkeit sich von der Versicherungspflicht befreien zu lassen, um sich privat zu versichern. Die Möglichkeiten hierzu sind in der PKV beitragsgünstig und garantieren eine qualitativ hochwertige Versorgung im Krankheitsfall.

Versorgungsempfänger

Rein rechtlich gelten auch ehemalige Zeitsoldaten als Empfänger von Übergangsgebührnissen und damit der Beihilfe als Versorgungsempfänger. Gemeint sind an dieser Stelle jedoch Berufssoldaten nach ihrer aktiven Zeit. Diese erhalten auf unbefristete Zeit Beihilfe. In Ergänzung zur Beihilfe in Höhe von 70 Prozent sollte eine 30-prozentige Restkostenversicherung in der PKV existieren, damit der Status Privatpatient mit dem hochwertigen Versicherungsschutz aufrechterhalten bleibt.

Verdienst über Versicherungspflichtgrenze

Um später eine adäquate private Vollkostenversicherung erhalten zu können, sollte der Soldat rechtzeitig – bestenfalls mit einer großen Anwartschaft – vorsorgen. Um sich die aus der Anwartschaft angesammelten Altersrückstellungen auch für die vorübergehende Zeit eines GKV-Versicherungsschutzes zu sichern, hat der Versicherte die Möglichkeit, in Ergänzung zur GKV in einen ambulanten, stationären und zahnärztlichen Ergänzungsversicherungsschutz zu wechseln und parallel dazu einen Optionstarif zu vereinbaren.

Weitere Vorteile der Anwartschaftsversicherung

Nachversicherungsgarantie für Neugeborene
Gerade für allein erziehende Soldatinnen ist die Nachversicherungsmöglichkeit von Neugeborenen von besonderer Bedeutung. Es bedeutet, dass bis zu zwei Monate nach Geburt des Neugeborenen ein Kontrahierungs-(Aufnahme)-Zwang für das Neugeborene bei der PKV besteht, bei der die Soldatin ihre Anwartschaftsversicherung betreibt, und zwar nach dem gleichen Versicherungsschutz. Da das Kind einen sofortigen 80 prozentigen Beihilfeanspruch besitzt und damit quasi zu 80 Prozent Privatpatient ist, empfehlen wir eine Restkostenversicherung für das Kind.

Diese Restkostenversicherung kann - bei fehlender Anwartschaftsversicherung - durch die PKV aus gesundheitlichen Gründen (Erkrankungen des Kindes) nach einer Gesundheitsprüfung abgelehnt werden oder mit Leistungsausschlüssen oder Risikozuschlägen belegt werden. Sollte das Kind durch die fehlende Anwartschaft der Mutter oder des Vaters keinen Zugang zur PKV und damit zu Restkostentarifen erhalten, muss es in der GKV versichert werden und verzichtet damit auf einen Beihilfeanspruch bzw. auf den Status Privatpatient, was insbesondere für Säuglinge mit Vorerkrankungen besonders wichtig sein kann.

Wehrdienstbeschädigung (WDB)
Achten Sie bei der Wahl Ihres Krankenversicherungsschutzes auf den Einschluss der Wehrdienstbeschädigung in den Tarifen. Das bedeutet, dass auch nach Leistung der Beihilfe und des Bundesbehandlungsscheines die Restkosten für eine Wehrdienstbeschädigung vom PKV-Unternehmen getragen werden. Üblicherweise ist dies durch die Allgemeinen Versicherungsbedingungen ausgeschlossen.

Einsatzweiterverwendungsgesetz
Das Einsatzweiterverwendungsgesetz kann einem verwundeten Soldaten ab einem Grad der Schädigungsfolgen von mindestens 30 Prozent in den Status eines Berufsoldaten verhelfen. Der Status Berufssoldat bedeutet für den Soldaten einen unbefristeten Beihilfeanspruch nach Dienstzeitende, was wiederum die Notwendigkeit einer Anwartschaft für die Absicherung von Restkostentarifen nach sich zieht.

Private Krankenversicherung für Ehegatten von Soldaten
Unter bestimmten Voraussetzungen haben Ehegatten von Soldaten die Möglichkeit in die private Krankenversicherung zu wechseln, wenn sie nach Beendigung einer versicherungspflichtigen Tätigkeit nicht mehr krankenversicherungspflichtig sind. Durch eine Anwartschaftsversicherung kann dieses Zugangsrecht gesichert werden.

Vorteile der Anwartschaft in Kürze

Anwartschaft für Zeit- und Berufssoldaten unverzichtbar

  • Die Anwartschaftsversicherung in der privaten Krankenversicherung ist für Zeit- und Berufssoldaten unverzichtbar.
  • Nur mit einer Anwartschaft erhalten Sie später den benötigten Versicherungsschutz ohne Gesundheitsprüfung.
  • Ergänzende Zusatztarife zur Krankenversicherungspflicht in der GKV sind nur mit einer Anwartschaft garantiert.
  • Bewahren Sie sich Flexibilität für eine spätere wichtige Lebensentscheidung.
  • Die Umwandlung in eine Vollversicherung für Selbständige oder Freiberufler (nach der Bundeswehr) ist mit einer Anwartschaft möglich.
  • Ihr Privatpatientenstatus ist nur in der PKV gesichert.

Privatpatient Zeit- und Berufssoldat

  • Sichern Sie sich hochwertigen Versicherungsschutz in der PKV.
  • Nur eine private Krankenversicherung ergänzt Ihren Beihilfeanspruch bedarfsgerecht und sinnvoll.
  • Denken Sie an die sinnvolle Absicherung Ihrer Familie.

Günstige Beiträge

  • Der Beitrag zur PKV ist oftmals geringer als in der GKV.
  • Verzichten Sie nicht auf staatliche Zuschüsse (Beihilfe).
  • Sparen Sie schon zu Ihrer aktiven Dienstzeit Beiträge durch den Abschluss einer privaten Pflegepflichtversicherung.

Einige Beispiele aus der Praxis

Der Hauptgefreite Marian Z. ist 23 Jahre alt und SaZ 4: Er wird Freitags während der Heimfahrt in einen selbstverschuldeten Verkehrsunfall verwickelt. Seine Verletzungen führen zu einer Querschnittslähmung. Marian Z. wird sofort aus der Bundeswehr entlassen und damit endet auch der Anspruch auf die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung. Der ehemalige Zeitsoldat ist aufgrund seiner vorherigen Tätigkeit als Installateur Gesetzlich pflichtversichert. Da er es für nicht notwendig empfunden hat keine Anwartschaftsversicherung abzuschließen, ist auch eine Zusatzversicherung, welche die Leistungseinschränkungen der GKV auffängt, nicht mehr möglich.

Der Oberfeldwebel Walter R. ist 30 Jahre alt und SaZ 12 und hat noch 365 Tage bis Dienstzeitende. Danach möchte er die Technikerschule besuchen. Erst durch einen Kameraden erfährt er, dass er sich für seine Zeit nach der Bundeswehr um eine Krankenversicherung kümmern muss. der Ofw besitzt keine Anwartschaftsversicherung und wird deshalb in der sozialen Pflegepflichtversicherung versicherungspflichtig. Dafür zahlt er hohe Beiträge. Da der Ofw jedoch kerngesund ist, erhält er für den Rest seiner Dienstzeit eine Anwartschaftsversicherung. Damit sichert er sich eine die Beihilfe ergänzende Restkostenversicherung während seiner Übergangsgebührnisse. Der Ofw kommt jedoch nicht mehr in den Genuss des wesentlich günstigeren Pflegepflichtversicherungsbeitrages bei einer PKV, weil er sich nicht rechtzeitig mit der Ernennung zum SaZ um eine Anwartschaftsversicherung gekümmert hat.

Monika K. ist 59 Jahre alt und Ehefrau eines pensionierten Offiziers. Monika K. ist sehr krank, hat bereits ihren Arbeitsplatz verloren und das ALG 1 ist ausgelaufen, das bedeutet auch das Ende der Kassenpflicht. Das ALG 2 wurde nicht genehmigt. Da sie nun von Pflichtbeiträgen der GKV in die freiwilligen Beiträge überführt wird, erhöhte sich in Ihrem Fall der Beitrag für die GKV enorm. Da sie bereits seit vielen Jahren eine Anwartschaft hatte, konnte sie, trotz ihrer schweren Erkrankung, in die beihilfekonforme PKV überführt werden. Bei besserem Leistungsspektrum zahlt sie nun pro Monat deutlich weniger als in der GKV.

Der Oberleutnant Hans F. ist 32 Jahre alt und Berufssoldat. Er besuchte eine Weiterbildungsveranstaltung und erfuhr rstmals von der Notwendigkeit einer Anwartschaftsversicherung, von der Pflegepflichtversicherung hatte der Olt noch nie etwas gehört. Bei seinem Gehalt ist das zu zahlende Bußgeld für die fehlende Pflegepflichtversicherung in Höhe von etwa 2.500 Euro und die entstehende Wartezeit weniger problematisch. Sein wirkliches Problem stellt die inzwischen festgestellte Erkrankung dar, denn der Olt leidet an Diabetes Typ 1. Das ist zwar nur eine schwache Form der Diabetes, jedoch hat der Olt, aufgrund dieser Erkrankung, keine Möglichkeiten mehr, in Ergänzung zu seinem Beihilfeanspruch die Restkosten bei einem PKV-Unternehmen zu versichern. Es besteht nur noch die Möglichkeit der Absicherung über den Basistarif.

Richard W. ist ausgeschiedener SaZ 4. Bereits wöhrend der Grundausbildung schloss Richy eine Anwartschaftsversicherung ab. Bei der Entlassungsuntersuchung wurde bei ihm Prostatakrebs festgestellt. Aufgrund der Früherkennung hatte der Krebs jedoch noch keine Metastasen gebildet. Durch eine Chemotherapie konnte der Soldat vom Krebs befreit werden und erhielt durch seine private Restkostenversicherung in Verbindung mit der Beihilfe eine bestmögliche medizinische Betreuung auf privatärztlicher Basis.

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