Kapitalanlage(geschäft) - was ist das?

Unter der Kapitalanlage versteht man die Anlage von Geld über einen längeren Zeitraum mit dem Ziel, das jeweilige Kapital in der eingezahlten Höhe zu sichern und zu erhöhen, dabei wird auf verschiedene Anlageprodukte gesetzt. Die Kapitalanlage kann sich auch aus mehreren, verschiedenen Kapitalprodukten zusammen setzen.

Oft wird die Kapitalanlage als Sparplan umgesetzt wobei der Anleger einen monatlich gleich bleibenden Betrag regelmäßig in eine bestimmte Sparform einzahlt. Ebenso kann auch einmalig ein größerer Kapitalbetrag erlegt werden, der anschließend eingesetzt wird, um eine Verzinsung erzielen zu können.

Sachwerte als Kapitalanlage

Was ist ein Sparziel?
Bei vielen Sparformen gibt es kein Sparziel, sondern diese Anlageformen dienen meist nur der zwischenzeitlichen Verzinsung von freiem Kapital. Im Gegensatz dazu wird bei anderen Sparformen wie Lebensversicherungen oder Festgeld sehr wohl ein Sparziel vereinbart.

Mit dem Sparziel wird der Betrag beschrieben, der mit der jeweiligen Sparform erreicht werden soll. Es werden die jeweiligen Einzahlungen in die Anlageform, aber auch die Verzinsung berücksichtigt. Bei Sparformen, die an Wertpapiere gekoppelt sind, kann die Verzinsung nicht eindeutig vorausgesagt werden. Daher wird mit geschätzten Zinssätzen für eine schlechte, durchschnittliche oder eine sehr gute Entwicklung gerechnet. Somit erfährt der Anleger, was er im schlechtesten Fall oder im besten Fall heraus bekommt.

Wer verwaltet meinen Fonds?
Wenn man in einen Fonds investiert handelt es sich dabei natürlich nicht um eine statische Kapitalanlage, bei der man stets einen fixen Zinssatz über die gesamte Laufzeit erhält. Die Verzinsung hängt von der Entwicklung der Wertpapiere ab, die im jeweiligen Fonds enthalten sind.

Selbstverständlich müssen die Wertpapiere ständig überprüft werden und bei Bedarf verkauft werden bzw. müssen neue Wertpapiere zugekauft werden, um den Fonds aufzuwerten, sodass der gewünschte Mix aus Risiko und Verzinsung erreicht werden kann. Um die Verwaltung des Fonds muss man sich jedoch nicht selbst kümmern, sondern hierfür stehen Wertpapierspezialisten zur Verfügung, die bei der Fondsgesellschaft angestellt sind.

Edelsteine als Kapitalanlage – seit Jahrtausenden bestens bewährt
Bereits seit Jahrtausenden stehen Edelsteine für etwas Wertvolles und waren in den meisten Kulturen und zu allen Zeiten hoch angesehen! Bis zum heutigen Tage haben Edelsteine nichts an Bedeutung und Wert verloren. Deshalb sind Edelsteine heute nicht nur in der Schmuckerzeugung sehr gefragt, sondern spielen auch als Kapitalanlage eine immer wichtigere Rolle. Edelsteine als Kapitalanlage gelten als Geheimtipp, um das Anlage-Portfolio abzurunden. Schon die Tatsache, dass Edelsteine innerhalb von Jahrtausenden nicht an Wert verloren, sondern eher gewonnen haben, spricht für ein geringes Risiko. Selbst Krisen wurden von ihnen unbeschadet überstanden und sogar aktuell brisante Themen wie Inflationsrisiko oder Euro-Abwertung dürften kaum Auswirkungen auf Edelsteine haben. Darüber hinaus können mit Edelsteinen auch Gewinne erzielt werden. Denn auch ihr Kurs ist abhängig von Angebot und Nachfrage. Auf lange Sicht zeichnet sich bei vielen Edelsteinen ein Nachfrageüberhang ab.

Seltene Steine stehen hoch im Kurs
Insbesondere für seltene Anlagesteine wie den grünen Granat (Tsavorit) oder den türkisblauen Paraiba-Turmalin sagen Experten schon heute Kursanstiege voraus. Die Ursache dafür liegt vor allem in den geringen oder oft sogar nahezu erschöpften natürlichen Vorkommen der Edelsteine. So gelten auch die Minen für den Mandarin-Granat oder den roten Spinell heute bereits als nicht mehr ausreichend, um die künftige Nachfrage decken zu können. Aus dem so entstehenden Verkäufermarkt folgt ein Ansteigen der Kurse für diese Exemplare. Selbst für klassische und bekannte Schmuck- und Anlagesteine wie Blausaphir, Rubin oder Smaragd zeichnet sich dieser Trend ab.

Auf zertifizierte Farbedelsteine setzen
Bei der Anschaffung von Farbedelsteinen sollte in jedem Fall auch immer darauf geachtet werden, Farbedelsteine zu kaufen, die zertifiziert sind. Seriöse Anbieter wie Carat-Online bieten ihre Edelsteine hier mit einem offiziellen Zertifikat an. Dabei handelt es sich um ein von unabhängiger Stelle erstelltes Gutachten, in dem die Echtheit des Steins bestätigt wird. Neben einer detaillierten Beschreibung und Graduierung des Edelsteins weist das Zertifikat meist auch eine Einschätzung des Marktwertes auf.

Leicht zu transportieren und fungibel
Weitere Vorteile, die für Edelsteine zur Ergänzung des Anlage-Portfolios sprechen, bestehen in der einfachen Transportfähigkeit, sowie in der Fungibilität. So kann ein Farbedelstein von wenigen Gramm Gewicht und einem Durchmesser von ca. 1,5 cm schon den Gegenwert von 1 kg Gold aufweisen. In Notsituationen können die Edelsteine somit auch als eiserne Reserve einfach und schnell transportiert und bei Bedarf außer Landes gebracht werden, wo der Umtausch in Bargeld rasch erfolgen kann.

Welche Arten der Kapitalanlage gibt es?
Kapital kann man auf unterschiedliche Arten anlegen, um sein Ziel, Rentabilität, Sicherheit oder Liquidität, zu verfolgen. Einlagen sind eine Art der Kapitalanlage, die als Sparkoten, Termingeldkonten, Kontokorrentkonten oder Tagesgeldkonten geführt werden können. Auch bei Versicherungen kann man Kapital anlegen, und zwar in Form von Versicherungseinlagen, wie zum Beispiel Kapitallebensversicherungen oder sonstige Altersvorsorgeprodukte. Bei Bauspareinlagen werden Kapitaleinlagen auf Bausparversträgen angeboten. Eine weitere Möglichkeit zur Kapitalanlage stellen Wertpapiere und Finanzderivate dar. Durch den Kauf oder Verkauf von Effekten können auf dem Geldmarkt oder dem Kapitalmarkt Kapitalanlagen erfolgen. Zu den sonstigen Kapitalanlagen zählen zum Beispiel Anlagen in Immobilien, Beteiligungen oder Edelmetalle.

Welche Arten von Mietverträgen für Wohnungen gibt es?
Mietverträge für Wohnungen können auf unterschiedliche Arten abgeschlossen werden. Daher unterscheidet man zwischen mündlichen, schriftlichen und konkludenten Mietverträgen. Sind sich Mieter und Vermieter über sämtliche Details einig, so kann der Mietvertrag mündlich abgeschlossen werden. Dies sind in der Regel unbefristete Mietverträge. Mit dem konkludenten Mietvertrag können Miete, Mietzweck usw. klar definiert werden. Der konkludente Mietvertrag ist häufig befristet. Besonders langfristige Mietverträge werden in der Regel schriftlich vereinbart. Grundsätzlich müssen Mietverträge, deren Vertragsdauer ein Jahr überschreitet, in schriftlicher Form abgeschlossen werden. Neben der Unterschrift beider Vertragspartner ist auch eine einheitliche Schriftform gesetzlich vorgeschrieben.

Welche Darlehensarten gibt es?
Bei Darlehen unterscheidet man grundsätzlich verschiedene Arten. Nach der Laufzeit unterteilt man diese in kurzfristige, mittel- und langfristige Darlehen. Je nachdem, welche Laufzeit für das jeweilige Darlehen vereinbart wurde, erfolgt die Zuordnung zu den Darlehensarten. Kurzfristige Darlehen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr, mittelfristige Darlehen laufen zwischen einem und vier Jahren und die Laufzeit von langfristigen Darlehen beträgt mehr als vier Jahre. Zu den kurzfristigen Darlehen zählen der Kontokorrentkredit, der Lombardkredit oder der Wechselkredit. Ratenkredite, Investitionskredite, Baufinanzierungskredite oder Kommunaldarlehen sind grundsätzlich mittel- oder langfristige Darlehen. Die Laufzeit wird zwischen dem Darlehensgeber und dem Darlehensnehmer mit dem Darlehensvertrag genau festgelegt.

Welche Sparprodukte gibt es?
Um Geld anzusparen, werden von Banken und anderen Institutionen zahlreiche verschiedene Sparprodukte angeboten. Darunter versteht man unterschiedliche Sparformen, die in erster Linie dazu verwendet werden, um sich materielle Dinge anschaffen zu können. Aber auch um Vorräte für Krisenzeiten zu schaffen wird gespart. Es gibt jede Menge verschiedener Sparprodukte, die sich vor allem hinsichtlich des Verwendungszwecks unterscheiden. Neben Papierwertanlagen wie Sparkonten, Sparbriefe, Termineinlagen, Bundesschutzbriefe, Bausparverträge oder Tagesgeldkonten gehören auch Sachwertanlagen zu den Sparprodukten. Dazu zählen unter Anderem Immobilien, Edelmetalle, Aktien oder Edelsteine und Schmuck. Welches Sparprodukt am besten geeignet ist, hängt vom gewünschten Verwendungszweck sowie der individuellen finanziellen Situation ab.

Was bezeichnet man als Kapitalanlagegeschäft?
Ein Kapitalanlagegeschäft gehört in den Geschäftsbereich von Versicherungsunternehmen. Hierbei wird eine rendite- oder risikoorientierte Anlage als Kapitalanlagegeschäft bezeichnet, wenn das benötigte Kapital temporär nicht anderweitig benötigt wird. Kapitalanlagegeschäften liegt die Tatsache der Prämienvorauszahlung zugrunde. In einigen Versicherungszweigen sind Kapitalanlagegeschäfte auch aufgrund von Spargeschäften, Entspargeschäften oder der Vorhaltung von Sicherheitsmitteln möglich. Daher besteht eine sehr enge Beziehung zwischen Versicherungsgeschäft und dem Kapitalanlagegeschäft, da in beiden einer der wichtigsten Produktionsfaktoren eingesetzt wird, das Kapital. Es gilt strenge aufsichtsrechtliche Vorschriften einzuhalten, die die Verwendung des Kapitals betreffen, aber auch die Unterlegung mit Sicherheitsmitteln ist eine Regelung, die befolgt werden muss.

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