Informationen und Tipps zu Versicherungen

Die meisten jungen Menschen sind bei der gleichen Versicherung bei der auch die Eltern alles versichert haben. Man kennt den Versicherungsvertreter schon seit etlichen Jahren und vertraut ihm. Das Ergebnis sind in den meisten Fällen viel zu teure und leider oftmals auch unsinnige Versicherungsverträge. Hinzu kommt dann auch noch, dass wirklich existentielle Risiken wie Berufsunfähigkeit gar nicht abgesichert sind.

Vertrauen Sie keinem Versicherungsvertreter

Versicherungsvertreter arbeiten nur für eine Versicherungsgesellschaft. Informieren Sie sich objektiv und neutral bei einem eigenständigen Versicherungsmakler. Denn nur ein Versicherungsmakler ist in der Lage ein objektives Angebot zu erstellen, da er meist für 100 und mehr Gesellschaften vermittelt.

Wenn Sie sich objektiv und eigenständig beraten lassen, werden Sie zum einen sehr viel Geld sparen und zum anderen werden Sie einen für Sie vernünftigen Versicherungsschutz erhalten, der alle Risiken abdeckt und bezahlbar bleibt.

Der wichtigste Unterschied vom Versicherungsmakler zum Versicherungsvertreter ist der, dass der Versicherungsvertreter seinem Arbeitgeber verpflichtet und für diesen tätig ist. Der Versicherungsmakler ist keiner Versicherungsgesellschaft verpflichtet sondern einzig und allein Ihnen als Kunde, er ist ausschließlich für Sie tätig.

Ein Versicherungsvertreter verdient einzig und allein am Verkauf der eigenen Produkte von der Versicherungsgesellschaft für die er arbeitet. Allein dadurch ist er nicht in der Lage neutrale Beratungen durchzuführen, da er natürlich auch nur die Produkte seiner Versicherungsgesellschaft anbieten kann. Hinzu kommt noch, dass er gegenüber Ihnen als Kunden gar nicht haftet, nur gegenüber seiner Versicherung.


Pflege - Immer häufiger haben Sie nachfolgende Artikel in den Medien gesehen oder gelesen:

  • „Kinder zahlen für ihre Eltern die Heimkosten“ Die Zeit vom 13.02.2014
  • „Staat holt sich Pflegekosten von den Kindern zurück“ Die Welt vom 15.01.2014
  • „Im Alter droht der finanzielle Ruin“ Handelsblatt vom 04.09.2013
  • „Immer mehr Pflegebedürftige brauchen Sozialhilfe“ Versicherungsjournal vom 12.02.2014

Seien Sie ehrlich, haben Sie sich schon mit dem Thema Pflege beschäftigt? Wissen Sie, was heute die Pflege in einem Heim kostest und was die Pflegeversicherung dazu zahlt? Lt. einer Statistik gab es in Deutschland im Jahr 2005 rund 2,1 Mio. Pflegebedürftige, 5 Jahre später waren es schon runde 2,4 Mio. und 2030 wird mit ca. 3,4 Mio. gerechnet. Nun stellt sich die Frage, wo soll nur das Geld für Pflege der Bedürftigen herkommen. Sicher, es gibt die gesetzliche bzw. private Pflegepflichtversicherung! Doch bis wohin sind diese Kassen belastbar? Oben genannte Artikel machen klar, „wo die Reise hingeht“!

Ja, hier musste sogar schon der Bundesgerichtshof ran, im Beschluss hieß es dann, dass sogar ein Elternteil, welches den Kontakt zu seinem Kind abgebrochen hatte, Anspruch auf Unterhalt hat. Das bedeutet, dass Kinder auch für Heimkosten usw. aufkommen müssen. (BGH-Beschluss XII ZB 607/12)

Die Kosten für Heimplätze betragen:

  • bei Pflegestufe I : ca. 2.500,00 Euro,
  • bei Pflegestufe II : ca. 3.000,00 Euro
  • bei Pflegestufe III : ca. 3.500,00 Euro

Natürlich kann es hier regionial zu Unterschieden in jede Richtung kommen. Vom Bundesministerium für Gesundheit erschien kürzlich ein „Ratgeber zur Pflege“, welchen Sie dort anfordern können.  Nun muss natürlich  jeder selbst darum kümmern, seine eigene Haushaltskasse, bzw. die Ihrer Kinder mit solchen Ausgaben zu belasten. Dazu gibt es jedoch die Pflegetagegeld oder Pflegeversicherung. Haben Sie Fragen rund um dieses Thema oder wünschen Sie eine Beratung? Rufen Sie unse an, wir helfen Ihnen gerne weiter.


Kunde nach Schaden: „Die zahlen doch nie!“

„Die zahlen doch nie!“, meinte ein Kunde, nachdem wir ihm mitteilten, dass sein Schaden nicht versichert ist.

Egal wie gut und individuell man versichert ist, es können sich auch Schäden ereignen, bei denen man keinen Versicherungsschutz hat. Das traf auch für einen unseren Kunden zu: Nach Starkregen war der Grundwasserspiegel gestiegen und zwar so hoch, dass durch die Kellerwand Wasser in den Keller eindrang. An der Stelle, wo die Versorgungsleitungen durch die Kellermauer geführt werden, war es offensichtlich undicht.

Ein Schaden dieser Art ist weder ein Leitungwasser- noch ein Rückstauschaden aber auch kein Elementar- bzw. Überschwemmungsschaden. Die Schäden durch Grundwasser sind in fast allen Versicherungsbedingungen ausgeschlossen. So war es auch beim Versicherer unseres Kunden. Wären aber solche Schäden mitversichert, müssten die Prämien dieser Versicherung extrem ansteigen  und zumindest die Wohngebäudeversicherung würde damit zur Luxusabsicherung.

Wahrnehmung und Wirklichkeit
Der Kunde war offensichtlich sauer, dass er auf diesem Schaden sitzen blieb. Das können wir durchaus verstehen, aber woher kommt diese Einstellung, diese Aussage „Die zahlen doch nie“, dass verstehen wir nicht!

Nach Einsicht in die Kundenakte haben wir gesehen, dass dieser Kunde seit 2004 bei uns ist und durchschnittlich sieben  Versicherungsverträge hatte. In den letzten 10 Jahren hatte er uns 12 Schäden gemeldet, die mehr oder weniger anstandslos von den Versicherern übernommen und über 11.200 Euro erstattet wurden.

Schadensregulierung, Wahrnehmung und Wirklichkeit

Aus der Kundenakte:

  • Dauer unserer Zusammenarbeit: 11 Jahre
  • Vertragsdichte Einzelverträge: 7
  • Gemeldete Versicherungsschäden: 13
  • Regulierte Versicherungsschäden: 12
  • Schadensumme der Versicherer: 11.200 Euro
  • Wahrnehmung des Kunden nach einen nicht regulierten Schaden: „Die zahlen doch nie!“

Jetzt beim 13. Schaden heißt es „Die zahlen doch nie!“. Das können wir wirklich nicht verstehen. Sie vielleicht? Ist das Image der Versicherungswirtschaft inzwischen schon so schlecht geworden, dass es auch selbstgemachten Erfahrungen überlagert?


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