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Spezial-Straf-Rechtsschutz für Unternehmen

Verantwortungsvolle Unternehmenr sorgen vor! Strenge Regelungen zur Betriebssicherheit in der Produktion und im Steuer- und Subventionswesen sowie das weitreichende Umwelt-strafrecht bieten eine breite Angriffsfläche. Dies um so mehr, als die stets wachsende Zahl einschlägiger Gesetze und Vorschriften, begleitet von einer verschärften Rechtsprechung, oft nicht durchschaut und somit nicht adäquat umgesetzt wird. Doch auch hier schützt Unwissenheit nicht vor Strafe. In jedem Fall trifft es die verantwortlichen Mitarbeiter.

Niemand kann ausschließen, unversehens in ein Strafverfahren zu geraten. Eine Anzeige von Nachbarn, Konkurrenten, Bürgerinitiativen, vermeintlich Geschädigten oder einem im Unfrieden ausgeschiedenen Mitarbeiter reicht bereits aus, um die Staatsanwaltschaft in Aktion treten zu lassen.

Die Betroffenen kann so ein Vorwurf - ob zu Recht erhoben oder nicht - finanziell ruinieren. Denn nach deutschem Strafrecht werden nicht die Firmen, sondern die Mitarbeiter persönlich zur Verantwortung gezogen. Und die müssen sich dann auf eigene Rechnung juristisch wehren. Geschieht dies nicht schnell und nachhaltig, kann die Sache rasch eskalieren. Gelangt der Fall an die Öffentlichkeit, wird das Image Ihres Unternehmens geschädigt. Das kann sich auch negativ auf die Wettbewerbsposition auswirken.

Mitarbeiter Spezial-Strafrechtsschutz

Übrigens: Delegieren verstärkt das Risiko. Aufgrund des Organisationsverschuldens müssen Chefs auch für Fehler von Mitarbeitern oder Subunternehmen geradestehen.

Schon der Verdacht genügt
Das Risiko, das Betriebsangehörige durch ihre Tätigkeit in strafrechtlichen Ermittlungen verwickelt werden, ist erheblich. Die bloße Vermutung einer strafbaren Handlung kann ein Ermittlungsverfahren in Gang setzen. Oft genügt eine Anzeige von unzufriedenen Kunden, Nachbarn oder Konkurrenten.

Auch Führungskräfte haften
Immer häufiger richten sich die Ermittlungen auch gegen die Geschäftsleitung. Diese trifft neben den eigentlichen Verursachern ein strafrechtlich relevantes Verschulden, wenn eine mögliche Verletzung von Kontroll-, Aufsichts- oder Leistungspflichten vorliegt.. In besonders schweren Fällen drohen nicht nur Geldstrafen, sondern Freiheitsstrafen bis zu zehn Jahren.

Produkthaftung
Alle Erzeugnisse , die auf den Markt gebracht werden, unterliegen der Produkthaftung. Werden Waren hergestellt oder vertrieben, die Personen- oder Sachschäden verursachen, können die Erzeuger bzw. deren Verantwortungsträger auch strafrechtlich belangt werden, zum Beispiel wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Betriebsstättenverantwortung
Hierzu zählen üblicherweise Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, die nicht dem Umwelt-oder Produktrisiko zuzuordnen sind. Zum Beispiel Verstöße gegen das Bundesdatenschutzgesetz oder gegen Unfallverhütungsvorschriften.

Gefahren im motorisierten Verkehr
Der Fahrer eines Motorfahrzeuges hat zahlreiche verkehrsrechtlichen Vorschriften zu beachten. Der Vorwurf eines Fehlverhaltens führt hier schnell zu stafrechtlichen Ermittlungen oder zur Eröffnung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens.

Verkehrswirtschaftsrisiko
Gesetzesverstöße, die über die Verletzung von rein verkehrsrechtlichen Vorschriften hinausgehen, unterliegen dem Verkehrswirtschaftsrecht. Zum Beispiel Verstöße gegen die  Gefahrgutverordnung oder gegen das Personenbeförderungsgesetz.

Erweiterter Rechtsschutzfall
Als Rechtsschutzfall gilt die Einleitung eines Ermittlungsverfahren. Damit fallen auch bereits vor Abschluss des Rechtsschutzvertrages eingetretene Vorfälle unter den Versicherungsschutz. In bestimmten Fällen besteht sogar vorbeugender Rechtsschutz vor Einleitung eines Ermittlungsverfahren.

Ihr persönlicher FAD24 Berater ist immer für Sie da. Sie möchten sich mit gewerblichen Rechtsschutz zuverlässig und günstig absichern, haben noch offene Fragen oder brauchen weitere Informationen? Wir beraten Sie gerne persönlich! Wenden Sie sich einfach an einen unserer kompetenten Berater in unserem Kerpener Büro.

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