Versicherungen

Gruppenunfallversicherung für Unternehmen

Ein Gruppen-Unfallschutz kann von Unternehmen als günstige zusätzliche Sozialleistung  zur Bindung der Mitarbeiter genutzt werden. Für Vereine, Behörden, Körperschaften und Verbände steht der Fürsorgegedanke für Mitarbeiter oder Mitglieder im Mittelpunkt.

Eine Gruppen-Unfallversicherung bietet beispielseise Unternehmen die Möglichkeit einer einfachen und ökonomischen Unfallversicherung für ihre Angestellten. Darüber hinaus bieten wir mit einer speziellen Absicherung die Möglichkeit, den unfallbedingten Ausfall von Schlüsselkräfte in Unternehmen zu versichern.

Aktive Mitarbeiterbindung zu günstigen Beiträgen

Wir bieten Arbeitgebern mit der Gruppen-Unfallversicherung die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter als zusätzliche Sozialleistung zu günstigen Beiträgen zu versichern. Somit können die Mitarbeiter für den Fall eines Unfalls bei der Arbeit, aber auch in der Freizeit weltweit und rund um die Uhr abgesichert werden.
 
Vorteile der Gruppen-Unfallversicherung

  • Anspruch auf Leistung besteht bereits ab einer Erwerbsminderung von einem Prozent (gesetzlich erst ab 20 Prozent)
  • Ein Leistungsanspruch besteht i.d.R. bei Unfällen in Beruf und Freizeit (gesetzlich nur bei berufsbedingten Unfällen)
  • Innovativer Leistungsumfang für die Arbeitnehmer (600-%ige Progressionsstaffel)
  • Günstige Beitragssätze und verbessertes Bedingungswerk, beispielsweise durch erweiterten Unfallbegriff
  • Steuerliche Aspekte
  • Die vereinbarten Leistungen können auch an den Arbeitgeber im Rahmen der speziellen Absicherung ausgezahlt werden, um finanzielle Einbußen des Unternehmens durch den unfallbedingten Ausfall des Mitarbeiters auszugleichen (Voraussetzung: Zustimmung des AN)

Auch für Vereine, Körperschaften und Verbände
Die Gruppen-Unfallversicherung ist jedoch nicht nur für Unternehmer, sondern genauso für Vereine, Behörden, Körperschaften und Verbände interessant. Auch hier fällt der Fürsorgegedanke für Mitarbeiter oder Mitglieder an.

Allgemeines zur Gruppenversicherung
In einem Gruppen-Unfallversicherungsvertrag werden durch einen Versicherungsnehmer und über einen Versicherungsschein mehrere Personen versichert. Hierbei wird Versicherungsschutz nach einem eigenen Tarif gewährt, der günstigere Konditionen aufweist als der Einzel-Unfallversicherungstarif.

Steuerliche Behandlung
Schließt der Arbeitgeber zugunsten seiner Arbeitnehmer eine betriebliche Gruppen-Unfallversicherung ab, so stellen die hierfür gezahlten Beiträge in der Regel Betriebsausgaben dar, die den Betriebsgewinn mindern.

Die Finanzverwaltung hat die steuerliche Behandlung von Beiträgen und Leistungen von arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Gruppen-Unfallversicherungen weitgehend geregelt. Danach ist maßgeblich, wem die Ausübung der Rechte zustehen, ob also im Leistungsfall ein Direktanspruch der versicherten Person gegenüber dem Versicherer vereinbart worden ist oder nicht.

Ohne Direktanspruch der versicherten Person
Im Leistungsfall muss der Arbeitnehmer den Arbeitgeber einschalten und den Schadenfall über ihn melden und abwickeln. Die Ausübung der Rechte aus dem Vertrag steht daher dem Arbeitgeber zu; er muss die Leistung allerdings an den Arbeitnehmer weiterleiten.

Leistungsarten
Die Gruppen-Unfallversicherung basiert auf den Unfallversicherungsbedingungen für Unternehmerkunden. Der Gruppen-Unfallversicherung stehen unter anderem die folgenden Leistungen zur Verfügung:

  •  Invaliditätsleistung
  • Unfall-Invaliditätsrente
  • Unfall Toptrife
  • PlusDeckung zur Unfallversicherung
  • Schlüsselpersonen-Absicherung

Kernstück der Unfallversicherung ist die Invaliditätsleistung. Sie stellt dem Versicherten bei gesundheitlichen Dauerschäden als Folge eines Unfalls eine Kapitalleistung zur Verfügung. Damit können teure Spezialbehandlungen, Umschulung und Berufswechsel finanziert, Einkommensverluste gemindert oder erforderliche Umbauten an Haus oder Wohnung vorgenommen werden. Die Invaliditätsleistung kann mit und ohne Progression oder Mehrleistung vereinbart werden. Folgende Progressions- und Mehrleistungsvarianten sind möglich: 225%, 300%, 350% oder 600% Progression sowie Mehrleistung ab 75% oder 90% Invalidität
 
Wie ist Invalidität definiert?
Invalidität definieren die Vertragsbedingungen als dauernde Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit.
Führt ein Unfall innerhalb von 15 Monaten zur Invalidität und wird spätestens nach weiteren 21 Monaten nach dem Unfall ärztlich festgestellt und geltend gemacht, besteht ein Anspruch auf Kapitalleistung aus der versicherten Invaliditätssumme.
 
Unfall-Invaliditätsrente
Eventuell kann der Beruf nach einem schweren Unfall gar nicht mehr oder nur eingeschränkt ausgeübt werden. Die gesetzliche Unfallversicherung leistet nur bei Unfällen auf der Arbeit bzw. dem direkten Hin- oder Rückweg. Die Unfall-Invaliditätsrente ist hier die geeignete Invaliditätsleistungsart zur Absicherung von dauernden Einkommensverlusten. Die Gothaer bietet zwei Formen der Unfall-Invaliditätsrente an:
 
Die Invaliditätsrente
Gezahlt wird sie ab einem Invaliditätsgrad von 50%. Die Unfall-Invaliditätsrente kann sowohl separat als auch zusätzlich vereinbart werden. Die Mindestversicherungssumme beträgt 250 EUR. Diese kann in Schritten zu jeweils 50 EUR bis zu einer maximalen Versicherungssumme von 1.500 EUR erhöht werden.
 
Todesfallleistungen
Führt der Unfall innerhalb von 15 Monaten zum Tode, entsteht ein Anspruch auf die versicherte Todesfallsumme, deren Höhe die versicherte Invaliditätssumme nicht übersteigen darf.
 
Unfall-Krankenhaustagegeld
Ein vereinbartes UKHTG wird für jeden Kalendertag bis zu zwei Jahre nach dem Unfall bezahlt, an dem sich der versicherte Arbeitnehmer wegen des Unfalls in medizinisch notwendiger vollstationärer Heilbehandlung befindet.
 
Genesungsgeld
Das Genesungsgeld kann nur in Verbindung mit dem Unfall-Krankenhaustagegeld vereinbart werden. Hierdurch können Mehraufwendungen, beispielsweise für einen angeratenen Erholungsurlaub, nach einem Unfall aufgefangen werden. Das Genesungsgeld entspricht in der Höhe dem vereinbarten Krankenhaustagegeld und wird ab Entlassung aus dem Krankenhaus gewährt. Es gilt für den gleichen Zeitraum, für den der Versicherer Krankenhaustagegeld geleistet hat - allerdings maximal 100 Tage.
 
Unfall-Tagegeld
Das Unfall-Tagegeld wird für den Fall gewährt, dass kein Krankenhausaufenthalt ansteht, aber dennoch die Arbeitsfähigkeit erheblich beeinträchtigt ist. Vor allem Selbstständige vereinbaren häufig Tagegeld, um den Verdienstausfall zu ersetzen bzw. zu mindern. Bei einer Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit wird das Tagegeld für die Dauer der ärztlichen Behandlung bis zu einem Jahr nach dem Unfall bezahlt.
 
Kosmetische Operationen
Bleibt als Folge eines Unfalls nach Abschluss des Heilverfahrens eine das äußere Erscheinungsbild des Versicherten dauernde, beeinträchtigende Beschädigung oder Verformung der Körperoberfläche zurück und entschließt sich die versicherte Person zu einer kosmetischen Operation, werden die Kosten hierfür bis zur Höhe der vereinbarten Summe übernommen.

Bis zu 10.000 Euro sind die Kosten für kosmetische Operationen beitragsfrei mitversichert. In bestimmten Unfalltarifen erhöht sich die Summe auf 20.000 Euro bis 30.000 Euro.

  •  Bergungskosten
  • Aufwendungen für Suchaktionen nach dem Verletzten (auch bei Vermutung eines Unfalls)
  • Rettung (z.B. Bergung aus Höhen und Tiefen) und anschließender Transport ins nächste Krankenhaus
  • Unfallbedingte Mehrkosten für die Rückfahrt zum ständigen Wohnsitz
  • Überführungskosten für den Unfalltoten zum ständigen Wohnsitz
  • Bis zu 10.000 Euro sind die Bergungskosten beitragsfrei mitversichert

Weitere Highlights über die Gruppen-Unfallversicherung erfahren Sie von einem unserer kompetenten Berater. Rufen Sie uns einfach an und vereinbaren einen persönlichen Beratungstermin. Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen.

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