Versicherungen

Betriebsschliessungsversicherung schützt vor Ertragsausfall

Warum braucht man eine Betriebsschließungsversicherung?
Für Betriebe der Gastronomie, Großküchen oder Unternehmen, die Lebensmittel herstellen oder verkaufen, kann sehr schnell durch eine behördlich verhängte Betriebsschließung das wirtschaftliche Aus drohen. Denn nach dem Infektionsschutzgesetz sind den Gesundheitsbehörden beim Auftreten meldepflichtiger Krankheiten (Masern) oder Krankheitserreger (Salmonellen) weitreichende Befugnisse eingeräumt.

Die Betriebsschließungsversicherung deckt Vermögens- und Sachschädenab, die Ihnen durch die behördlicherseits zu ergreifenden Maßnahmen entstehen, und zwar für:

  • die Schließung des Betriebs
  • die Desinfektion des Betriebes
  • Tätigkeitsverbote gegen Inhaber oder Ihre Mitarbeiter
  • die Vernichtung von Waren und Vorräten

Die Betriebsschließungsversicherung ist das Antivirenprogramm für Ihren Betrieb und Ihre Mitarbeiter!

Die Betriebsschließungsversicherung ist eine besondere Form der Betriebsunterbrechungsversicherung und umfasst im Wesentlichen folgende Leistungen:

  • Finanzieller Ausgleich für den Schließungsschaden, für den entgangenen Betriebsgewinn sowie die fortlaufenden Betriebskosten wie Miete oder Pacht
  • Lohn- und Gehaltsaufwendungen infolge eines Tätigkeitsverbotes gegen die Mitarbeiter oder den Inhaber
  • Ersatz des Waren- und Vorräteschadens sowie Kostenersatz für die Brauchbarmachung oder Vernichtung von Waren und Vorräten
  • (falls diese mit Krankheitserregern befallen sind)
  • Kosten für die Desinfektion der Betriebsräume und -einrichtungen
  • Aufwendungen für Ermittlungs- und Beobachtungsmaßnahmen gemäß Infektionsschutzgesetz

Ein kleines Beispiel in welchen Fällen Sie Ihren Betrieb wirksam gegen die Folgen einer Betriebsschließung schützen, zeigen wir Ihnen anhand von Schadenbeispielen aus der täglichen Versicherungspraxis:

Salmonellenfall in einem Gastbetrieb
Wegen einer Salmonelleninfektion schließt die Behörde den Betrieb für mehrere Tage und beschlagnahmt größere Mengen von Waren, außerdem ist eine vollständige Desinfektion des Betriebs erforderlich. Der Gesamtschaden umfasst den Warenwert und den Schließungsschaden, also auch fortlaufende Kosten und entgangenen Gewinn. Ein Kellner darf wegen seiner Salmonellenerkrankung ein paar Tage nicht beschäftigt werden. Die Lohnfortzahlung für den Kellner übernimmt ebenfalls die Betriebsschließungsversicherung.

Teilbereichsschließung einer Klinik
Weil Patienten und Mitarbeiter einer Klinik am Noro-Virus erkrankt sind, kommt es zu einer Teilbereichsschließung der Klinik. Mit einer Betriebsschließungsversicherung sind Sie in beiden Fällen bestens geschützt.

Die Betriebsschließungsversicherung - unverzichtbar für Nahrungsmittel und Gastgewerbe

Es ist schon beruhigend zu wissen, dass Sie mit der Betriebsschließungsversicherung gegen die unangenehmen Folgen einer Betriebsschließung oder Betriebsunterbrechung nach dem Infektionsschutzgesetz umfassend geschützt sind. Denn häufig genügt schon der reine Verdacht einer ansteckenden Infektion oder eines Krankheitserregers, um eine vollständige Betriebsschließung zu veranlassen. Gegen diese, die Existenz eines Betriebes bedrohenden, finanziellen Verluste sind Sie mit einer Betriebsschließungsversicherung entsprechend abgesichert.
 
Für weiterführende Fragen zur Betriebsunterbrechungsversicherung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Wenden Sie sich an unsere Büro in Kerpen und vereinbaren einen persönlichen Gesprächstermin mit uns. Qir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen.

Wieso ist eine Betriebsschließungsversicherung so wichtig?
In Ihrem Betrieb wird viel Wert auf Sauberkeit gelegt, und so sollte es auch sein. Aber, wenn Sie in der Lebensmittelbranche tätig sind müssen Sie stets mit dem schlimmsten rechnen. Denn Bakterien und andere Krankheitserreger lauern überall aber sind kaum zu sehen. Dennoch können sie einen großen Schaden, verbunden mit hohen Kosten, anrichten. Vor allem Lebensmittelhersteller und Verarbeiter sollten sich auf jeden Fall absichern.

Wann leistet die Betriebsschließungsversicherung?
Sobald die Behörden einen Stillstand der Produktion oder eine zeitlich unbestimmte Schließung Ihres Unternehmens wegen Seuchengefahr anordnet, zahlt die Betriebsschließungsversicherung. Handels- und Produktionsstopp sind schwerwiegendn Folgen einer Betriebsschließung. Dem Betrieb kann das Aus drohen, aber mit der Betriebsschließungsversicherung, können Sie sicher bald wieder öffnen.

Was müssen Sie im Schadenfall tun?
Tritt in Ihrem Betrien´b eine Seuche auf, so sind nicht nur die Behörden umgehend zu informieren, sondern auch wir bzw. der Versicherer Ihrer Betriebsschließungsversicherung. Nach Prüfung dieses Schadenfalls kann dann umgehend der vereinbarte Tagessatz gezahlt werden.

Für welche Schäden leistet die Betriebsschließungsversicherung?
Grundsätzlich übernimmt der Versicherer alle anfallenden Kosten der Betriebsschließung. Ausnahmen gibt es dann, wenn staatliche Entschädigungen gezahlt werden. Hier entfallen entweder Versicherungsleistungen oder sie werden entsprechend reduziert. Die Betriebsschließungsversicherung übernimmt die Kosten des Gewinnausfall für:

  • Desinfektionskosten,
  • Ersatz des Warenwertes bei Warenschäden
  • Schließungsschäden (Ersatz von Maschinen oder Einrichtungsgegenständen)
  • Entgangene Gewinne
  • Fixkosten
  • Zusätzliche Aufwendungen zur Wiedereröffnung
  • Bruttolohn- und Gehaltsaufwendungen, um kranke Mitarbeiter durch gesunde Mitarbeiter teilweise zu ersetzen,
  • Ermittlungs- und Beobachtungskosten.

Die Tageshöchstentschädigungssummen werden dabei für die Dauer der Schließung, maximal jedoch für 30 Schließungstage (ausgenommen sind Ruhetage des Betriebes und beispielsweise Sonn- und Feiertage, übernommen. Gegen eine zusätzliche Prämie besteht die Möglichkeit die Dauer auf 60 Tage zu erhöhen.

Welche Krankheiten sindals Seuchengefahr deklariert?
Zu den Krankheiten, die eine Seuchengefahr bedeuten gehören beispielsweise:

  • Botulismus (sogenannte Fleischvergiftung)
  • Cholera, Diphtherie, Milzbrand, Pest
  • Hepatitis
  • Influenza/ Grippeviren
  • Masern
  • Typhus
  • Tuberkulose
  • Salmonellen
  • Tollwut etc...

Einige Versicherer versichern sogar bis zu 46 Krankheiten und Krankheitserreger.

Für welchw Betriebe ist die Versicherung interessant?
Eine Betriebsschließungsversicherung empfiehlt sich für alle Betriebe, die mit der End- und Verarbeitung von Lebensmitteln zu tun haben. Betriebe, die mit leicht verderblichen Waren umgehen, sollten sich über eine Betriebsschließungsversicherung absichern. Auch für Firmen, die mit Krankheitserregern in Berührung kommen empfiehlt sich eine Betriebsschließungsversicherung. Hierzu zählen:

  • Lebensmittel Groß- und Einzelhandel
  • Hotels
  • Restaurants
  • Krankenhäuser
  • Schlachthöfe
  • Lebensmittelverarbeiter, Konservenhersteller
  • Medizinische Laborbetriebe...

Berechnung des Beitrages der Betriebsschließungsversicherung
Grundlage zur Berechnung des Betriebsschließungs-Versicherungsbeitrages ist meist der Wochenumsatz, auf dessen Grundlage ein Tageshöchstsatz ermittelt wird. In der Regel darf dieser höchsten 110% aus dem fortlaufendem Gewinn und Betriebskosten umgerechnet auf einen Tagesumsatz betragen.

Fordern Sie jetzt ihr individuelles Angebot an. Wir vermitteln Ihnen aus unserem Partner-Netzwerk von über 300 Versicherern, die am besten zu Ihrem Betrieb passende Versicherung.

Wir empfehlen Ihnen im Leistungsfall, uns als Ihren Versicherungsmakler einzubeziehen. Zum einen, weil wir Ihnen bei der Meldung des Schadens helfen können und zum anderen, weil wir Kopien des kompletten Vorgangs inkl. Schriftverkehr aufbewahren, wodurch eine zusätzliche Kontrolle gewährleistet ist. Darüber hinaus stehen wir natürlich auch beratend bei Fragen zu ihrer Betriebsschließungsversicherung zur Verfügung.


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