Flucht in Sachwerte - Minizins quält Anleger

Die Niedrigzinspolitik der Zentralbanken zwingt die Anleger zum Umdenken. Ob Waldinvestments, Kunstwerke oder Oldtimer - wer heute noch Rendite erwirtschaften will, muss sowohl kreativ als auch geduldig sein. Ist der Börsen Run nun vorbei oder wird die Euro-Krise erneut eskalieren? In solchen Zeiten gelten Sachwerte als beste Alternative. Nur, der passende Aktien-Ersatz ist nicht einfach zu finden.

Die momentan niedrige Zinsen nagen an den Ersparnissen der Anleger. Selbst Vermögensmillionäre und deren  Anlageberater fragen sich derzeit besorgt, wo sich Geld in der heutigen Zeit noch sicher parken lässt. Denn seit die EZB und andere Notenbanken die Märkte mit Liquidität fluten, ist es viel schwieriger geworden, das Kundenvermögen nicht nur zu erhalten, sondern auch zu vermehren.

Klassische Anlagen bringen keine Rendite
Doch worauf gründen die Patentrezepte, mit denen wir gegen den drohenden Wertverfall vorgehen? "Aktien und Sachwerte", lautet unsere Strategie, weil wir uns auf die Verwaltung von Familienvermögen spezialisiert haben und uns verstärkt auf Sachwerte konzentrieren.  

Seitdem die Europäische Zentralbank, so wie andere Notenbanken dieser Welt, sich dazu entschieden hat, der schlechten Konjunktur mit billigem Geld zu stützen, müssen sich renditeorientierte Anleger neu orientieren. Denn Sparbuch und Festgeld können nicht mehr für einen Ausgleich der schleichenden Geldentwertung sorgen, trotz sehr niedriger Inflationsraten. Einige deutsche und schweizerische Banken sind, bei höheren Beträgen, bereits zu negativen Zinsen übergegangen. In der Praxis sieht das so aus, vermögende Kunden müssen jetzt dafür zahlen wenn sie ihr Geld bei den entsprechenden Banken parken. Das ist doch vVerrückt, oder? Ja, das ist ohne Zweifel verrückt, denn der ursprüngliche Zweck eines Bankinstitutes, nämlich die sichere Aufbewahrung Ihrer Ersparnisse, wird hier widerlegt. Trotzdem ist es die Praxis und vielleicht nur eine Frage der Zeit, bis wir alle davon betroffen sind. Nach dem Willen der Notenbanker sollten wir jedoch mehr konsumieren. Das ist klar, denn wer sein Geld ausgibt, der braucht auch nichts mehr anzulegen, aber in der heutigen Zeit wo jeder Angst vor Altersarmut hat, kann das nicht der Weisheit letzter Schluss sein.

Beliebte Sachwerte

Sachwerte sind üter, die unempfindlich gegenüber den Schwankungen der Inflation sind. Wobei das bedeutet, dass sie in ihrem Wert stetig steigen, und zwar in der Höhe der aktuellen Geldentwertung. Die Praxis sieht so aus: Die Preise für Kunst, Weine, Oldtimer und Immobilien steigen stetig in ungeahnte Höhen und einige Beobachter sprechen bereits von einer Blasenbildung. Das ist nicht ohne Grund, denn besonders die beliebteste Anlage der Deutschen, die Immobilie, erfährt eine Preissteigerung, die man noch vor zehn Jahren nicht für möglich gehalten hätte. So ist beispielsweise das Preis/Mietverhältnis in guten Lagen von 20 auf mehr als 30 gestiegen. Es dauert also mehr als 30 Jahre, bis die Aufwendungen für den Kauf der Immobilie durch die Mieten wieder eingespielt sind. In besonders guten Lagen europäischer Hauptstädte sind sogar noch viel höhere Werte zu beobachten. Mehr über Flucht-in-Sachwerte!

Immobilien bieten Sicherheit
Der Kauf einer Immobilie bietet ein erhöhtes Maß an Sicherheit, sofern Eigenkapital eingesetzt wird und der Kaufpreis in Relation zum Einkommen steht, bietet das selbst bewohnte Eigenheim ein solides Fundament für die eigene Altersvorsorge und erhöht nach Umfragen, quasi als positiver Nebeneffekt, die Lebensqualität. Insofern steht diese Art der Versorge auf sicheren Füßen.  

Der Erwerb einer Immobilie als Anlage zur Vermietung aber, unterliegt momentan einem gewissen Risiko, gerade auf dem aktuellem Preisniveau. Das schon angesprochene Preis/Mietniveau ist etwa vergleichbar mit dem Kurs-Gewinn-Verhältnis bei Aktien und Wertpapieren. Denn bei dieser Betrachtungsweise sind die Immobilien teuer, was aber nichts daran ändert, dass das Ende der Preisspirale wahrscheinlich noch nicht erreicht ist. Ein wesentliche Unterschied zwischen Aktien und Immobilien ist der Anteil des Fremdkapitals. Hat man eine solide Bonität, liegen die Baufinanzierungszinsen um die zwei Prozent, was auch noch relativ teure Objekte einigermaßen rentabel macht. Dabei stellt sich die Frage: Wie lange hält dieser Niedrigzins Zustand noch an? Denn muss der Immobilien Eigentümer nach fünf, 10 oder 15 Jahren die Zinsbindung verlängern, dann unterliegt er einem schwer kalkulierbaren Risiko. Ist dieses Risiko bereits einkalkuliert sind wir wieder beim sicheren Sachwert Immobilie.

Aktien und Gold
Wenn also Immobilien am oberen Ende der Beliebtheitsskala in Deutschland rangieren, dann bilden Aktien momentan das Schlusslicht.
Gold hat einen gewissen Sonderstatus mit Versicherungscharakter für schlechtere Zeiten, aber mit dem Sachwert Aktien können sich viele Bundesbürger einfach nicht identifizieren. Ein Großteil der deutschen Bevölkerung verbindet mit Aktien mindestens zwei Krisen der letzten 15 Jahren und misstraut der Finanzbranche tendenziell. Der letztere Einwand mag auch teilweise seine Berechtigung haben, aber Sie sollten Aktien als das betrachten was sie eigentlich sind: Beteiligungen an Unternehmen ihrer Wahl.

Es existieren eben gute und schlechte Aktien, so wie es natürlich auch gute und schlechte Unternehmen gibt. Die Aktienkurse solider Blue-Chips sind heute deutlich höher als noch vor 15 Jahren, trotz Finanzkrise, sind aber, in Relation zu vielen anderen Sachwerten, nicht teuer. Am besten machen Sie sich von diesen Vorurteilen frei und betrachten nur die Fakten: Eine Vielzahl der  Unternehmen schüttet jährlich konstante Gewinne in Form von Dividenden an ihre Teilhaber aus. Aktien werden niemals auf Darlehensbasis gekauft, was sie, bei genauerem Hinsehen, in der persönlichen Vorsorge widerrum nicht riskanter erscheinen lässt, als wenn man eine Immobilie mit einem Fremdkapitalanteil von mehr als 50 Prozent, der tatsächliche Anteil liegt meist bei über 70 Prozent, erwirbt.

Wer sagt Ihnen heute, dass Ihr Objekt in zehn Jahren nicht 20 Prozent weniger wert ist, nur weil sich das Preis-Mietverhältnis wieder seinem historischen Durchschnitt genähert hat, also deutlich gesunken ist? Aktien sind aber jederzeit wieder veräußerbar, wenn die Umstände es verlangen oder wenn Ihnen ein anderes Unternehmen bzw. ein anderer Index profitabler erscheint.

Zum Schluss können Sie sich als Miteigentümer eines Großunternehmens einer gewaltigen Lobby im Rücken sicher sein. In den Zeiten der großer Krisen haben sich die Staaten nicht gescheut, persönliches Vermögen jeglicher Art in massivster Weise zu besteuern, um die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten. Große Unternehmen wurden dabei meist verschont, um die Arbeitsplätze und damit das Volkseinkommen nicht zu gefährden. Es ist ganz natürlich das auch Aktien bestimmten Schwankungsrisiken unterliegen aber langfristig gesehen bilden sie einen wichtigen Baustein der Vermögensbildung.

Den Trend zu Sachwerten können wir nur bestätigen, es gibt eine regelrechte Flucht der Vermögenden in Sachwerte. Es werden neben Aktien, Wäldern, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe, Edelmetalle, Grund und Boden sowie in Vermögensverwaltungen investiert. Sehr gefragt sind derzeit auch Unternehmensbeteiligungen.

Flucht in Sachwerte

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