Exchange Traded Funds (ETFs)

Ohne private Altersvorsorge geht nichtsmehr in Deutschland. Ein sinnvoller Baustein können  ETF-Sparpläne sein. Die Vorteile: Sie sind kostengünstig und bieten Sparern mehr Flexibilität. Was Sie als Anleger von ETFs beachten sollten.

Viele von uns erhoffen sich  für ihren Ruhestand: Endlich Zeit für chöne Reisen, ausgiebige Touren mit einem eigenen Segelboot oder auch andere kostspielige Hobbys. Aber der Traum von einer sorgenfreien Zeit als Rentner mit einem kleinen bisschen Luxus will auch finanziert werden. Von Nichts kommt bekanntlich auch nichts. Unsere gesetzliche Altersvorsorge reicht noch nicht einmal, um Ihren Lebensstandard im Alter auch nur ansatzweise zu halten, und für ein paar schöne Extras reicht sie erst recht nicht.

Ohne eigene, private Altersvorsorge geht es überhaupt nichts mehr.

Sparpläne auf börsengehandelten Indexfonds, also Exchange Traded Funds, kurz ETFs genannt, sind eine sinnvolle Alternative, Vermögen aufzubauen. Davon sind wir überzeugt - Sie auch?. Allerdings sollten bei der Altersvorsorge mit ETFs zwei Voraussetzungen gegeben sein: Der Sparer muss Lust und Mut haben, die Strategie für die finanzielle Absicherung im Alter grundsätzlich in die eigenen Hände zu nehmen, und er muss mit Schwankungen an den Kapitalmärkten leben können. Gerade für jüngere Mitbürger eignen sich die  Vorsorgestrategien mit ETFs, denn junge Sparer haben viel Zeit, bis das Kapital für den Lebensunterhalt tatsächlich zur Verfügung stehen muss, und können ein Kurstief an der Börse aussitzen.

Vor einem Absturz der Börsenkurse müssen die Langzeitsparer aber gar keine große Angst haben. Auch wenn Aktionäre, die bereits seit Ende der 1990er-Jahre an der Börse aktiv sind, sogar drei heftige Crashs erleben mussten, kann sich die Rendite durchaus sehen lassen. Der Dax steht heute deutlich höher als jemals zuvor – allen Kursturbulenzen zum Trotz. Schaut man sich einmal die Entwicklung des Dax in den letzten 35 Jahren des vergangenen Jahrhunderts bis zum Jahr 2014 an, dann verschwinden die Risiken von Verlusten ab einem Anlagehorizont von 13 Jahren vollständig.

Unter allen der 41 möglichen Zehn-Jahres-Zeiträumen seit dem Jahr 1965 waren es überhaupt nur zwei Perioden mit einem Verlust in einer breit gestreuten Aktienanlage, nämlich 1998 bis 2008 sowie 1999 bis 2009. Die Durchschnittrendite aller Zehn-Jahres-Zeiträume lag dagegen bei jährlichen 8,1 Prozent, wie gesagt die Durchschnittrendite. Alle Anleger konnten also innerhalb eines Zeitraumes von nur zehn Jahren ihr Vermögen mehr als verdoppeln. Es lohnt sich also langfristig auf Aktien zu setzen

Liquidität der ETFs
ETFs sind deshalb so beliebt, weil sie eine hohe Liquidität aufweisen und problemlos ganztägig an der Börse gehandelt werden können. Ganz anders als bei ETFs ist es nicht so leicht, einen normalen Investmentfonds zu verkaufen. Die Liquidität ist niedrig und verkauft wird einmal am Tag zum Nettoinventarwert.

Transparenz
Das ETF-Sondervermögen muss täglich veröffentlicht werden. Im Unterschied dazu ist die Transparenz der meisten Investmentfonds eher gering, veröffentlicht wird nur im Jahres- beziehungsweise Halbjahresbericht.

Gesamtkosten
ETFs werden passiv verwaltet, die Kosten sind niedrig. Bei Investmentfonds dagegen verwaltet ein Manager das Fondsvermögen und verfolgt eigene Strategien. Das kostet die Anleger höhere Gebühren.

Ausgabeaufschlag
Der Ausgabeaufschlag ist ein Aufgeld, das auf den Nennwert eines Wertpapieres erhoben wird. Bei ETFs und Investmentfonds kann der Aufschlag bis zu fünf Prozent des Anteilswertes betragen.

Verwaltungsgebühr
Die ETF-Verwaltungsgebühr ist niedrig und beträgt zwischen 0,05 und 0,75 Prozent pro Jahr.  Für Investmentfonds müssen Anleger dagegen hohe Gebühren zahlen, teilweise bis zu zwei Prozent pro Jahr plus weitere Fondsgebühren.

Altersvorsorge im Detail

Unschlagbaren Vorteile von Sparplänen
Etwa zwei Drittel der Bürger im Alter von 16-70 können sich vorstellen, ihr Rentenalter im Ausland zu verbringen, besagen Umfragen verschiedener Institute. Aber einfach ins Ausland umziehen und Rente beziehen, geht gar nicht so einfach. Man muss sich rechtzeitig vorbereiten, das deutsche Steuerrecht beachten und alle Folgen eines Umzugs ins Ausland kennen. Was für Rentner und Pensionäre sehr wichtig ist, die ihren Lebensabend im Ausland verbringen möchten:

Kann man die volle Rente im Ausland beziehen?
In der EU: grundsätzlich ja. Aber außerhalb der EU kommt es darauf an. Wer innerhalb der Europäischen Union lebt, bekommt seine volle gesetzliche Rente aus sämtlichen beitragspflichtigen und beitragsfreien Zeiten. Die gesetzliche Rente gibt es auch außerhalb der EU – derzeit zahlt die Rentenversicherung in etwa 150 Länder.

Drohen Rentenkürzungen?
Mit Rentenkürzungen muss rechnen, wer außerhalb der EU lebt und kein Staatsangehöriger eines EU-Staats ist. Man sollte vor allem beachten, dass für bestimme Länder individuelle Regelungen gelten.

Wer zahlt die Überweisungskosten der Rente?
Die Kosten für die Auslandsüberweisung der Rente trägt der Rentner selbst. Man sollte sich vor allem rechtzeitig vor dem Umzug eine Bankverbindung in dem betreffenden Land einrichten, damit die Rente auch ankommt. Weiterhin sollte man die Deutsche Rentenversicherung rechtzeitig, also mehrere Monate vor dem Umzug informieren und sich dort auch beraten lassen.

Wird die Rente versteuert, wenn man im Ausland lebt?
Deutsche Renten werden besteuert, egal ob der Empfänger im In- oder im Ausland lebt. Die Steuerpflicht richtet sich in dem Fall immer nach dem Einkommenssteuergesetz. Es ist also egal, ob der Rentner, der im Ausland lebt, bereits im Ausland eine Steuererklärung abgegeben und Steuern gezahlt hat. Damit allerdings keine Doppelbesteuerung stattfindet, gibt es entsprechende Abkommen mit einzelnen Ländern. Diese Abkommen sollte man sich deshalb genau anschauen.

Wer ist zuständig wenn ich Rente im Ausland beziehe?
Die zentrale Anlaufstelle für alle, die im Ausland leben und aus Deutschland ihre Rente beziehen, ist das Finanzamt Neubrandenburg. Fragen zu Abkommen, Steuern und Freibeträgen sollte man im Zweifel mit der Behörde klären.

Was passiert mit der Riester-Rente?
Die Riester-Rente (inklusive der Zulagen) bekommt man voll ausgezahlt, wenn man innerhalb der EU seinen Lebensabend verbringt. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass EU-Ausländer die staatliche Förderung behalten dürfen. Das gilt auch für Mitgliedsländer des Europäischen Wirtschaftsraums wie Island, Norwegen und Liechtenstein. Wer jedoch außerhalb der EU seine Rente bezieht, muss die bis zum Zeitpunkt der Auswanderung erhaltenen Zulagen zurückzahlen.

Was passiert mit der Privaten Rente?
Bei privaten Rentenversicherungen sind die Regelungen einfach: Die Versicherung zahlt immer, egal wo der Rentenempfänger wohnt.

Ist eine unbeschränkte Steuerpflicht möglich?
Wer im Ausland lebt, aber mindestens 90 Prozent seines Einkommens aus Deutschland bezieht, kann auf Antrag in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig bleiben. So können Rentner weiter von Steuerfreibeträgen profitieren.

Wer Vermögen aufbauen möchte, sollte teure und intransparente Produkte meiden. Für eine solide Altersvorsorge sind zwei Dinge von Bedeutung: Risikostreuung und Kosten. ETFs auf marktbreite Aktienindizes ermöglichen eine sehr breite Risikostreuung. Außerdem sind ETFs extrem günstig. Statt der jährlichen Managementgebühren von durchschnittlich 1,85 Prozent bei aktiven Fonds wird bei ETFs deutlich weniger berechnet. Es gibt schon seit Jahren fünf bis zehn günstige ETFs auf bekannte Indizes, die sich bewährt haben. Fragen Sie uns und wir beraten Sie gerne. Die Kosten betragen nur wenige Basispunkte. Den Dax gibt es beispielsweise bei XXX, genauer bei [FAD24 Insider] schon für neun Basispunkte. YYY berechnet für einen Indexfonds auf den Z-Z-Z nur noch 0,04 Prozent Gesamtkosten im Jahr.

Diese Kosten sind zwar im Vergleich zu den aktiv verwalteten Fonds generell deutlich niedriger, aber der Wettbewerb im ETF-Markt führt dennoch zu Unterschieden. Je günstiger desto besser, dann dieser Gebührenvorteil macht sich langfristig extrem bemerkbar.

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