Fremdkapital bei der Baufinanzierung

Als Fremdkapital bezeichnet man aus betriebswirtschaftlicher Sicht sämtliche Gelder, die nicht vom Kunden  oder Unternehmen selbst in eine Finanzierung eingebracht werden. Fremdkapital wird üblicherweise dazu aufgenommen, um die Differenz zwischen der Finanzierungssumme und dem bestehenden Eigenkapital auszugleichen. Fremdkapital ist demnach das Gegenteil von Eigenkapital und wird von einer „fremden“ Partei in die Finanzierung eingebracht.

Bei privaten Personen bezeichnet man alle Arten von Guthaben, wie bespielsweise Bareinlagen, Sprbücher, Tagesgeldkonten, Aktien oder Wertgegenstände üblicherweise als Eigenkapital.

Fremdkapital erhalten Verbrauchern in der Regel in Form von Hypotheken, Darlehen, Bauspardarlehen oder Privatdarlehen. Unternehmen können auch von anderen Unternehmen Fremdkapital in Form von Warenkrediten – also bisher nicht bezahlten Lieferungen – erhalten.

Die Höhe des benötigten Fremdkapitals spielt insbesondere bei Immobilienfinanzierungen eine entscheidende Rolle: Je höher der Anteil an Fremdkapital bei einer Baufinanzierung ist, desto schlechter werden in der Regel die Konditionen, zu denen ein Kreditinstitut die benötigten Geldmittel herausgibt.

Obwohl Kunden den Kauf oder Bau einer Immobilie auch mit mehr als 100 Prozent Fremdkapital finanzieren können, geben Banken Darlehen bei einer Fremdkapitalquote von rund 54 Prozent des gesamten Finanzierungsbedarfes üblicherweise die günstigsten Konditionen. Leiht sich ein Kunde mehr als den gesamten Kauf- oder Baupreis einer Immobilie als Fremdkapital spricht man von einer Vollfinanzierung.

Grundsätzlich ist es jedoch nicht ratsam, eine Baufinanzierung gänzlich ohne Fremdkapital zu bestreiten, denn letztendlich würde bei einem Verkauf nur der Wert der Immobilie erzielt und der Darlehensnehmer hätte die Differenz zur aufgenommenen Summe aus anderen Mitteln an die Bank zurück zu zahlen.: Übrigens: Kauf- und Baunebenkosten können in den meisten Fällen nicht über Fremdkapital gezahlt werden und sollten daher bereits bei der Kalkulation der Baufinanzierung vom verfügbaren Eigenkapital abgezogen werden.

Unser Baufi-Service für Ihre sichere Zukunft:

Ihre Baufinanzierung: So individuell, wie Sie selbst
Ob Sie für Ihre Baufinanzierung Eigenkapital einsetzen möchten oder sich lieber für eine Vollfinanzierung entscheiden — mit FAD24 haben Sie in jedem Fall den richtigen Partner für Ihre Finanzierung an Ihrer Seite.

Denn wir helfen Ihnen in allen Fällen mit unserem langjährigen Know-How eine individuelle Baufinanzierung zu bekommen — schnell, einfach und günstig.

komplette Baufinanzierung aus einer Hand

  • Umschuldung von bestehenden Baufinanzierungen
  • Modernisierungskredite
  • Risikolebensversicherungen zur Absicherung Ihrer Baufinanzierung
  • Flexible Rückzahlungsmöglichkeiten vereinbar
  • Persönliche Betreuung durch kompetente Baufinanzierungsberater
  • Staatliche Zuschüsse und öffentliche Förderprogramme
  • Hypotheken, Festdarlehen, Bausparen

Sie können sich den Darlehensantrag auch als PDF-Dokument ausdrucken und in aller Ruhe per Hand ausfüllen. Senden Sie den Antrag dann ganz einfach per Post an unser Kerpener Büro.

Fremdkapital

Grundsätzlich unterscheidet man bei Baufinanzierungen zwischen Eigen- und Fremdkapital. Wie die Bezeichnungen bereits andeuten, handelt es sich beim Eigenkapital um den Teil des Kapitals, welchen der Kreditnehmer selbst mit in die Finanzierung einbringt. Dies kann beispielsweise in Form von Bargeld, aber auch durch einen Bausparvertrag oder eine aufgelöste Kapitalanlage geschehen. Der zusätzliche Kapitalbetrag, welcher notwendig ist, um die gesamte Kaufsumme zu finanzieren, wird als Fremdkapital bezeichnet. Meist handelt es sich dabei um Kredite, die von Kreditinstituten, Bausparkassen oder Versicherungen angeboten werden.

Fehlendes Geld durch Fremdkapital auffüllen

Eine Immobilie kostet 240.000 Euro, bei 20 Prozent Eigenkapital sind noch 192.000 Euro als Darlehen aufzunehmen. Die Tilgung dieses Kredites sollte so gewählt werden, dass noch genügend Spielraum bei Ihren finanziellen Möglichkeiten herrscht. Vom Gehalt werden die Kosten für die Lebenshaltung, Rente und Versicherungen, sowie für die Hobbys und eventuell für Urlaube abgezogen. Schließlich sollte noch ein kleiner Betrag als Rücklage zur Verfügung stehen. Was nun noch übrig ist, kann als Tilgungsrate genutzt werden.

Wer einen gewissen finanziellen Spielraum hat, der kann sich entscheiden, ob er lieber 25 Jahre lang 640 Euro im Monat bezahlen möchte oder ob ihm eine Abzahlung über 40 Jahre von 400 Euro im Monat lieber ist. Diese Formalitäten müssen mit der Bank und dem eigenen Gewissen vereinbart werden. In der zweiten Variante sind monatlich 240 Euro mehr verfügbar. Dafür ist bei Vorschlag eins die Tilgung nach 25 Jahren abgeschlossen. Auch die Zinsen fallen hier weniger ins Gewicht.

Was passiert, wenn die Tilgung nicht mehr bezahlt werden kann?
Sollte der Darlehensnehmer in finanzielle Schwierigkeiten geraten, so ist unverzüglich Kontakt mit dem Geldinstitut aufzunehmen. Die Banken sind in diesem Fall im Grundbuch in erster Kategorie eingetragen. Dies bedeutet, dass sie eine Zwangsversteigerung beantragen können. Auf diese Weise verfügen die Geldinstitute über die notwendige Sicherheit. Der Eigentümer hat in der Regel einen gewissen Spielraum, um das notwendige Geld aufzutreiben. Auch ein Umschuldung, also eine Kreditaufnahme bei einem anderen Geldinstitut, um die aktuellen Schulden abzubezahlen, ist denkbar.

Ihr persönlicher FAD24 Berater ist immer für Sie da. Sie möchten bei Ihrer Baufinanzierung von erstklassigen Konditionen profitieren, haben noch offene Fragen oder brauchen weitere Informationen? Wir beraten Sie gerne persönlich! Wenden Sie sich einfach an einen unserer kompetenten Berater in unserem Kerpener Büro.